Max Schegulla:
Drei Tanzende

Max Schegulla: Drei Tanzende (Foto: KUNST@SH/Jan Petersen, 2021)

Daten zum Werk

Max Schegulla: Drei Tanzende (1968, Bronze)
Reemstückenkamp 30b, 22523 Hamburg (Eidelstedt)

Beschreibung

An der Seniorenwohnanlage am Wiebischenkamp in Eidelstedt lässt sich der ausgelassene Tanz dreier lebensfroher Frauen beobachten. Die Bronzeplastik von Max Schegulla präsentiert drei unbekleidete Frauen, die sich Rücken an Rücken an den Händen halten und fröhlich im Kreis drehen. Die Füße stehen recht eng zusammen, doch die Oberkörper strecken sich lustvoll nach außen. Der Reigen der Drei strahlt eine große Dynamik und Unbeschwertheit aus. Die Gestaltung ist bewusst grob behalten und unterstreicht damit den den flüchtigen und lebhaften Charakter der Szene. Statt des naturgetreuen Eindrucks steht die Bewegung als Ausdruck der Freude im Mittelpunkt.

Text: jp

Person

Max Schegulla
Max Schegulla wurde am 10. Januar 1918 in Trachtenberg/Schlesien geboren. Er studierte in Breslau Kunstgeschichte und Architektur, anschließend in Köln Metallplastik und war ein Schüler von Gerhard Marcks. Er ließ sich in Dierkshausen in der Nordheide nieder und errichtete dort sein Atelier. Sein Werk ist vielfältig und reicht von Plastiken aus Stahl, Aluminium und Bronze, über Flügelaltäre in Kirchen in Holz und Ortbeton und Bleiglas, sowie Betonglasfenster, bis hin zu Farbdrucken. Seine Bronzen finden sich in Privatbesitz und im öffentlichen Raum in Hamburg, Kiel, Bochum Dortmund. Max Schegulla starb am 14. April 2008 in Mulsum bei Bremerhaven. Den Nachlass des Künstlers haben die Erben dem Gerhard Marcks Museum in Bremen zugesagt.

Weitere Informationen (extern):Website

Text: hws

Galerie

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