Max Schegulla:
Lebensbaum

Max Schegulla: Lebensbaum (Foto: KUNST@SH/Jan Petersen, 2022)

Daten zum Werk

Max Schegulla: Lebensbaum (1973, Aluminium)
Nordlandweg 110, 22145 Hamburg (Rahlstedt)

Beschreibung

Vor der Seniorenanlage am Nordlandweg steht der abstrakte Lebensbaum von Max Schegulla. Die Metallplastik hat die Form eines stilisierten Baumes mit üppiger Krone und ist reich in kleine Blöcke gegliedert. Erst beim genaueren Hinsehen erkennt man in den abstrakten Formen drei stilsierte Figuren, die eine kleine Familie bilden. Ein kleines Kind steht aufrecht auf der einen Seite der Plastik, während sich von der anderen Seite aus zwei Erwachsene ausmachen lassen, offenbar die Eltern, die Rücken an Rücken mit angezogenen Beinen sitzen.

Text: jp

Person

Max Schegulla
Max Schegulla wurde am 10. Januar 1918 in Trachtenberg/Schlesien geboren. Er studierte in Breslau Kunstgeschichte und Architektur, anschließend in Köln Metallplastik und war ein Schüler von Gerhard Marcks. Er ließ sich in Dierkshausen in der Nordheide nieder und errichtete dort sein Atelier. Sein Werk ist vielfältig und reicht von Plastiken aus Stahl, Aluminium und Bronze, über Flügelaltäre in Kirchen in Holz und Ortbeton und Bleiglas, sowie Betonglasfenster, bis hin zu Farbdrucken. Seine Bronzen finden sich in Privatbesitz und im öffentlichen Raum in Hamburg, Kiel, Bochum Dortmund. Max Schegulla starb am 14. April 2008 in Mulsum bei Bremerhaven. Den Nachlass des Künstlers haben die Erben dem Gerhard Marcks Museum in Bremen zugesagt.

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Galerie

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