Max Schegulla:
Wegzeichen

Max Schegulla: Wegzeichen (Foto: KUNST@SH/Jan Petersen, 2021)

Daten zum Werk

Max Schegulla: Wegzeichen (1971, Metall)
Hörgensweg 59 / Rebenacker 19, 22523 Hamburg (Eidelstedt)

Beschreibung

Das Wegzeichen von Max Schegulla in Eidelstedt hat die Form einer hohen Stele, die in der Höhe in vier gleichgroße Segmente gegliedert ist. In Höhe des zweiten Segements windet sich ein Element schleifenförmig um die Stele und bricht damit auf spielerische Weise die strenge Architektur. So entsteht mit minimalistischen Mitteln ein interessantes Objekt, das zwischen der sachlichen Architektur der Umgebung und den Pflanzen der Grünanlage vermittelt.

Text: jp

Person

Max Schegulla
Max Schegulla wurde am 10. Januar 1918 in Trachtenberg/Schlesien geboren. Er studierte in Breslau Kunstgeschichte und Architektur, anschließend in Köln Metallplastik und war ein Schüler von Gerhard Marcks. Er ließ sich in Dierkshausen in der Nordheide nieder und errichtete dort sein Atelier. Sein Werk ist vielfältig und reicht von Plastiken aus Stahl, Aluminium und Bronze, über Flügelaltäre in Kirchen in Holz und Ortbeton und Bleiglas, sowie Betonglasfenster, bis hin zu Farbdrucken. Seine Bronzen finden sich in Privatbesitz und im öffentlichen Raum in Hamburg, Kiel, Bochum Dortmund. Max Schegulla starb am 14. April 2008 in Mulsum bei Bremerhaven. Den Nachlass des Künstlers haben die Erben dem Gerhard Marcks Museum in Bremen zugesagt.

Weitere Informationen (extern):Website

Text: hws

Galerie

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