Otto Gutfreund:
Cellospieler

Otto Gutfreund: Cellospieler (Foto: Kunst@SH/Jan Petersen, 2025)

Daten zum Werk

Otto Gutfreund: Cellospieler (Bronze, 1912/13)
Hamburger Kunsthalle, Glockengießerwall 5, 20095 Hamburg (Altstadt)

Routenplaner: 53.55495, 10.00361


Beschreibung

In der Sammlung der Hamburger Kunsthalle befindet sich die Bronzeplastik von Otto Gutfreund eines Cellospielers. Die Darstellung ist kubisch abstrahiert, wobei der Körper des Cellisten und das Instrument zu einer gemeinsamen Form verschmelzen. Hier steht nicht das naturnahe Bild im Vordergrund, sondern die Wiedergabe des empfundenen Eindrucks.

Person

Otto Gutfreund
Otto Gutfreund wurde am 3. August 1889 in Königinhof an der Elbe, Österreich-Ungarn geboren. 1903–06 studierte er an der Fachschule für Keramik in Bechyně bei Josef Drahoňovský. Anschließend studierte er in Paris an der Académie de la Grande Chaumière bei Antoine Bourdelle und kehrte anschließend 1910 nach Prag zurück. Hier war er 1911 Mitbegründer der Künstlergruppe „Skupina výtvarných umělců“ (Gruppe bildender Künstler). Nach dem Ersten Weltkrieg trat er in Prag dem Kunstverein Mánes bei. 1926 erhielt er den Lehrstuhl für Bauplastik an der Kunstgewerbeschule in Prag. Sein Werk war zunächst vom Kubismus geprägt, später von der Neuen Sachlichkeit. Otto Gutfreund ertrank am 2. Juni 1927 in der Moldau in Prag.

Weitere Informationen (extern):Wikipedia

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Galerie

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