Daten zum Werk
Otto Rodewald: Porträt Gerda Margarethe Rück (1929, Öl auf Leinwand)
Hamburger Kunsthalle, Glockengießerwall 5, 20095 Hamburg (Altstadt)
Routenplaner: 53.5554, 10.00301
Beschreibung
In der Sammlung der Hamburger Kunsthalle befindet sich das Porträt der Gerda Margarethe Rück von Otto Rodewald. Der Künstler fertigte das Gemälde des vierzehnjährigen Mädchens im Auftrag ihrer Eltern. In der Hand hält sie einen Spielzeugelefanten, der an das kindliche Leben erinnert, wohingegen Blick und Haltung bereits erwachsener wirken. Farblich wird das Bild dominiert von den leuchtend roten Haaren, welches sich abgeschwächt in der Tierfigur wiederfindet, und einem starken Kontrast zum blauen Hintergrund und zum blaugrauen Kleid.
Person
Otto Rodewald
Otto Rodewald wurde am 3. Oktober 1891 in Schöningen bei Helmstedt geboren. 1909–14 studierte er an der Landeskunstschule Hamburg u.a. bei Carl Otto Czeschka. 1910 gewann er den zweiten Preis im Wettbewerb um die Gestaltung von Monogrammen und Signets. Im Ersten Weltkrieg wurde er schwer verletzt, die Eindrücke und Erlebnisse aus dieser Zeit prägten die Zeichnungen, Radierungen und Holzschnitte aus den Jahren 1918/19. 1921 nahm er an einer Ausstellung der Hamburgischen Sezession teil. Durch die Vermittlung des Kunsthallendirektors Gustav Pauli erhielt er ein Stipendium. Seine Werke wurden von Sammlern, Museen und Galerien in ganz Deutschland erworben. Er war Mitbegründer des Kunstclubs „Die Insel“ und ab 1928 nach mehreren Ausstellungsbeteiligungen festes Mitglied der Hamburgischen Sezession, ferner Mitglied in der Hamburgischen Künstlerschaft. Er unternahm Reisen ins Mittelmeergebiet, nach Afrika und in den Vorderen Orient und lebte 1929-31 in Tunesien. Während der NS-Zeit war er u.a. im Auftrag der Heeresbauverwaltung an mehreren Wandbildern tätig. 1948 wurde er zusammen mit Erich Hartmann, Herbert Spangenberg und Hans Martin Ruwoldt in den Vorstand der Neugründung der Hamburgischen Sezession gewählt. In den fünfziger Jahren reiste er erneut nach Italien, Griechenland und in die Türkei. Otto Rodewold starb 27. März 1960 in Hamburg an den Folgen einer Blinddarmentzündung.
Weitere Informationen (extern):Wikipedia
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Galerie
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