Paul Heinrich Gnekow:
Beschützte Freiheit

Paul Heinrich Gnekow: Beschützte Freiheit (Foto: KUNST@SH/Jan Petersen, 2019)

Daten zum Werk

Paul Heinrich Gnekow: Beschützte Freiheit
(1993, Wachauer Marmor, aufgestellt 2015)
Kreisverwaltung Dithmarschen, Stettiner Straße 30, 25746 Heide

Beschreibung

Auf einer Grünflache vor dem markanten Gebäude der Kreisverwaltung Dithmarschen steht die Skulptur Beschützte Freiheit, die Paul Heinrich Gnekow aus Wachauer Marmor gestaltete. Die Maserung des Steins wird durch die glatte Oberfläche betont. Die Form weckt verschiedene Assoziationen. So mag man an die Triebe einer jungen Pflanze denken, die sich langsam öffnet und entfaltet. Umgekehrt erinnert sie auch an Teile, die sich schützend um einen Kern legen und ihn umschließen. Durch die sanften, unsymmetrisch geformten Bögen erhält die Skulptur eine vitale Anmutung. Nicht dargestellt, weil nicht greifbar, ist das, was sich im Inneren befindet – die Idee der Freiheit.

Text: jp

Künstler:in

Paul Heinrich Gnekow
Paul Heinrich Gnekow wurde am 16. Oktober 1928 in Marne, Schleswig-Holstein, geboren. Nach Schulbesuch und Militärdienst lernte er das Steinmetzhandwerk im väterlichen, bereits vom Großvater gegründeten Betrieb. Dann studierte er in Wunsiedel bei Professor Artur Sansoni, erwarb 1951 den Meisterbrief der Handwerkskammer Bayreuth. Paul Heinrich Gnekow schuf u.a. das Deicharbeiterdenkmal in Meldorf, den Poseidon auf der Lübecker Puppenbrücke, aus Sandstein eine Madonna mit Kind für den Giebelpfeiler des Lübecker Holstentors und die Figurenplatten an der Kirche in Barlt. Ein Liebespaar von Gnekow steht in St. Tropez. 2006 erhielt Paul Heinrich Gnekow den Kunstpreis des Kreises Dithmarschen. Er starb 2015.

Weitere Informationen (extern):Wikipedia

Text: hws

Galerie

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