Philipp Otto Runge:
Selbstporträt mit braunem Kragen

Philipp Otto Runge: Selbstporträt mit braunem Kragen (Foto: Jan Petersen, Kunst@SH, 2026)

Daten zum Werk

Philipp Otto Runge: Selbstporträt mit braunem Kragen (um 1802, Öl auf Leinwand)
Hamburger Kunsthalle, Glockengießerwall 5, 20095 Hamburg (Altstadt)

Routenplaner: 53.55518, 10.00289


Beschreibung

In der Sammlung der Hamburger Kunsthalle befindet sich das Selbstporträt mit braunem Kragen von Philipp Otto Runge. Der Maler dreht sich leicht zum Betrachter und schaut mit ernstem Blick. Das Bild beginnt im Bereich der Schultern, sodass der Kopf fast die gesamte Bildfläche einnimmt. Die Farbigkeit ist zurückgenommen und weitgehend monochrom.

Person

Philipp Otto Runge
Philipp Otto Runge wurde am 23. Juli 1777 in Wolgast geboren. 1797 erhielt er ersten Zeichenunterricht durch Heinrich Joachim Herterich und Gerdt Hardorff d. Ä. in Hamburg und studierte anschließend 1799–1801 an der kgl. Akademie in Kopenhagen bei Jens Juel sowie bei Nicolai Abildgaard, einem Lehrer Thorvaldsens. Danach studierte er 1801–04 bei Anton Graff in Dresden an der Kunstakademie. 1804 siedelte er mit seiner Ehefrau Pauline nach Hamburg über. 1805 gelang ihm der künstlerische Durchbruch mit Radierungen zu seinen Scherenschnitten in dem Zyklus „Die Zeiten“. 1808 wurde er Ehrenmitglied der Patriotische Gesellschaft. Er gilt neben Caspar David Friedrich als der bedeutendste deutsche Maler der Frühromantik. Stark beschäftigte er sich mit dem Figurenbild, v.a. dem Porträt. Philipp Otto Runge starb am 2. Dezember 1810 in Hamburg an Tuberkulose. In der Hamburger Kunsthalle befindet sich fast das gesamte erhaltene Werk Runges.

Weitere Informationen (extern):Wikipedia

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Galerie

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