Ulrich Beier: Graf-Luckner-Zeichen

Ulrich Beier: Graf-Luckner-Zeichen, (Foto: KUNST@SH/Jan Petersen, 2016)

Daten zum Werk

Ulrich Beier: Graf-Luckner-Zeichen (Aluminium, Stahl, 1973).
Kiellinie/Carl-Loewe-Weg, 24105 Kiel.

Beschreibung

Fünf Meter ragt das Windspiel am Yachthafen an der Kiellinie in die Luft. Den Sockel bildet eine stählerne Stele mit kreuzförmigem Grundriss, deren vier Seiten leicht unterschiedlich geschwungen sind. Darüber dreht sich ein Gebilde in mattem Aluminium und mit abstrakter Formensprache sanft im Wind. Die Form dieses Gebildes ist frei und spielerisch gestaltet und weckt dabei Assoziationen an vegetative Blütenformen einerseits und maritime Formen andererseits. Sie will ganz bewusst nichts abbilden, sondern der Fantasie ihren Lauf lassen und ein entspanntes, heiteres Lebensgefühl vermitteln.

Die Plastik wurde 1973 zu Ehren des wenige Jahre zuvor verstorbenen „Seeteufels“ Felix Graf von Luckner (1881–1966) errichtet, der häufiger in Kiel zu Gast war. Freunde und Kieler Bürger spendeten für die Arbeit, die der Bildhauer Ulrich Beier anfertigte.

Künstler

Ulrich Beier wurde am 17. August 1928 in Flensburg geboren. 1945–1948 machte er eine Holzbildhauerlehre in Flensburg und studierte anschließend 1948–1952 Bildhauerei in den Werkstätten des Hamburger Baukreises beim ehemaligen Maillol-Schüler Richard Steffen, dessen Meisterschüler er auch wurde. Ab 1952 war er freischaffender Bildhauer in Hamburg. Seit 1962 war er Mitglied der Gruppe 56 Schleswig-Holstein. Ulrich Beier war Mitglied im Bundesverband Bildender Künstlerinnen und Künstler (BBK) und realisierte viele Skulpturen und Objekte im Rahmen von Kunst am Bau. Er starb am 7. Juni 1981 in Hamburg.

Galerie

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