Ulrich Olaf Deimel:
Kolberg und Körlin

Ulrich Olaf Deimel: Wandmosaik Kolberg und Körlin (Foto: Jan Petersen, Kunst@SH, 2026)

Daten zum Werk

Ulrich Olaf Deimel: Wandmosaik Kolberg und Körlin (1964, Kunststoff, 200 x 250 cm)
Stormarnhaus, Gebäude A, Mommsenstraße 13, 23843 Bad Oldesloe

Routenplaner: 53.8065, 10.37989


Beschreibung

In der Eingangshalle des Stormarnhauses befindet sich ein Wandmosaik von Ulrich Olaf Deimel, das die frühere Patenschaft zwischen dem Kreis Stormarn und dem bis 1945 bestehenden Landkreis Kolberg-Körlin in Hinterpommern thematisiert. Im oberen Bereich ist eine stark stilisierte Silhouette der Stadt Kolberg (heute Kołobrzeg) dargestellt, im unteren Bereich die Stadt Körlin (heute Karlino), beide mit markanten Bauwerken. Die Darstellung des rund 2,5 Meter hohen Bildes ist angelehnt an die Stiche von Matthäus Merian um 1650. Auch nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Zusammenarbeit durch regelmäßige Treffen fortgesetzt.

Person

Olaf Deimel
Ulrich Olaf Deimel wurde am 29. Dezember 1916 in Olpe geboren. Er absolvierte eine Malerlehre und ein Studium an der Düsseldorfer und der Berliner Kunstakademie sowie an der Hansischen Hochschule für Bildende Künste in Hamburg bei Willi Breest. Ab 1939 arbeitete er freischaffend in Hamburg. In den 1960er und 70er Jahren hatte er zahlreiche Aufträge für baugebundene Kunst, darunter über 150 Wandgestaltungen oder Skulpturen für Banken, Versicherungen, Werften und auf Schiffen. Er arbeitete in unterschiedlichen Techniken und Materialien, wie Sgraffito, Keramik, Malerei, Mosaik, Glas, Beton und Metall. Olaf Deimel starb am 14. April 1984 in Hamburg.

Weitere Informationen (extern):Wikipedia Kirchenfenster

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Galerie

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