Ursula Gräfin von der Schulenburg:
Januskopf

Ursula Gräfin von der Schulenburg: Januskopf (Foto: KUNST@SH/Jan Petersen, 2021)

Daten zum Werk

Ursula Gräfin von der Schulenburg: Januskopf (1978, Bronze)
Augusta Franziska Kock Heim, Rahlskamp 10, 22527 Hamburg (Stellingen)

Beschreibung

Auf der Rasenfläche vor dem Augusta Franziska Kock Heim in Stellingen steht auf einer schlanken Stele ein bronzener Kopf, den Ursula Gräfin von der Schulenburg gestaltete. Die Besonderheit: Der männliche Kopf hat zwei Gesichter, die in entgegen gesetzte Richtungen schauen. Dieser Januskopf zeigt sich auf der einen Seite freundlich lächelnd, auf der anderen missmutig mit herabhängenden Mundwinkeln und stellt somit eine Dualität der Stimmungen dar. Die Gestaltung ist klar und reduziert, die Formen sind stark geglättet und vereinfacht.

Person

Ursula Gräfin von der Schulenburg
Ursula Gabriele Benedikte, Gräfin von der Schulenburg wurde am 5. April 1915 in Magdeburg geboren. Sie studierte 1935-37 an der Akademie für angewandte Kunst in München und 1937-38 in Berlin. Ab 1945 lebte sie in Garmisch-Partenkirchen. Sie erhielt u.a. die Bronzemedaille der 3. Biennale Ancona und die Goldmedaille des Europäischen Kulturkreises Baden-Baden. Sie hatte Ausstellungen u.a. in Berlin, Düsseldorf, München, Köln, Ancona, Basel und Paris. Ursula Gräfin von der Schulenburg starb am 19. Januar 2000 in Hamburg.

Galerie

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