Ursula Hanke-Förster:
Mutter und Kind

Ursula Hanke-Förster: Mutter und Kind (Foto: KUNST@SH/Jan Petersen, 2020)

Daten zum Werk

Ursula Hanke-Förster: Mutter und Kind (1966, Bronze)
Gesundheitsamt, Sophienstraße 2-8, 23560 Lübeck

Beschreibung

Vor dem Gesundheitsamt in der Sophienstraße steht Ursula Hanke-Försters Bronzeplastik einer Mutter mit ihrem Kind. Die Gruppe steht erhöht auf einem schmalen Sockel, die Darstellung ist stark stilisiert, sodass die Körper miteinander zu verschmelzen scheinen. Das kleine Kind, etwa halb so groß, schmiegt sich eng an die Mutter, die direkt hinter ihr steht und sie beschützend umschließt. Die Plastik strahlt Innigkeit, Vertrauen und Geborgenheit aus. Statt einer naturnahen Abbildung steht hier die symbolische und expressive Kraft im Vordergrund.

Text: jp

Person

Ursula Hanke-Förster
Ursula Hanke-Förster, geborene Förster, wurde am 8. April 1924 in Berlin geboren. Sie studierte Malerei und Bildhauerei an der Hochschule für Bildende Künste Berlin bei Max Kaus, Gustav Seitz und Renée Sintenis, deren Meisterschülerin sie war. 1954 erhielt sie den Kunstpreis der Stadt Berlin. 1959 bis 2001 stellte sie in Einzel- und Gruppenausstellungen in New York, Mexiko, Südamerika sowie vielen verschiedenen Städten in Deutschland aus. Ihre Arbeiten finden sich zudem im öffentlichen Raum und Kunst am Bau in Berlin und vielen anderen Städten in Deutschland. Studienreisen führten die Bildhauerin und Grafikerin nach Spanien, Italien, Schweiz und Paris. 2007 vermachte sie ihre Skulpturen und Grafiken der Universität der Künste Berlin. Zusammen mit ihrem Mann gründete sie eine Stiftung, die 2009 erstmals einen Preis zur Förderung der Bildhauerei auslobte. Ursula Hanke-Förster verstarb am 22. November 2013 in Berlin.

Weitere Informationen (extern):Wikipedia

Text: hws

Galerie

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