Uta Falter-Baumgarten:
Großstadtgören

Uta Falter-Baumgarten: Großstadtgören (Foto: KUNST@SH/Jan Petersen, 2020)

Daten zum Werk

Uta Falter-Baumgarten: Kinderpyramide / Harburger Großstadtgören
(1978, Bronze, 198 cm hoch)
Lüneburger Tor, 21073 Hamburg (Harburg)

Beschreibung

Am Rande der Harburger Fußgängerzonen treiben die Großstadtgören ihr munteres Spiel. Uta Falter-Baumgarten zeigt vier kleine Kinder im Grundschulalter, die einander auf dem Rücken und den Schultern tragen und auf diese Weise eine aufstrebende Säule bilden. Das selbstbewusste, fröhliche und unbeschwerte Spiel der Kinder zieht junge wie alte Passanten gleichermaßen an und ist ein beliebtes Fotomotiv. Die Arbeit verbindet das spielerische und erzählerische Moment mit der Inszenierung der vier Körper als eine gestalterische Einheit.

Person

Uta Falter-Baumgarten
Uta Elsbeth Hilde Falter-Baumgarten wurde am 14. Juni 1924 in Harburg (Elbe) geboren. 1940–1943 studierte sie an der Hansischen Hochschule für bildende Künste (heute: Hochschule für Bildende Künste) Hamburg bei Paul Helms und Michael Bossard sowie 1943/1944 an der Kunstakademie Dresden bei Otto Rost und machte eine Zusatzausbildung in Töpferwerkstätten in Marburg/Lahn und Darmstdt. Seit 1967 unterhielt die Bildhauerin und Keramikerin ihre eigene Werkstatt in Harburg. Sie war Mitglied des Berufsverbandes der Bildenden Künstler. 2013 erhielt sie die Biermann-Ratjen-Medaille des Hamburger Senats. Zu ihren Themen gehörten die menschliche Gestalt, welche sie in Bronze oder Terrakotta als großformatige Portraits oder Skulpturen abbildete. Seit den 1970er Jahren erweiterte sie dieses Spektrum um Arbeiten im öffentlichen Raum, Bauplastiken und kunsthandwerkliche Arbeiten. Uta Falter-Baumgarten lebte in Hamburg-Harburg, wo sie am 1. August 2022 verstarb.

Weitere Informationen (extern):Wikipedia

Galerie

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