Jörg Plickat: Tor des Windes

Daten zum Werk

Jörg Plickat: Tor des Windes (Diabas Nero Zimbabwe, 2007)
Koppel der Künste, Birkenweg, 24794 Bredenbek.

Beschreibung

Das Tor ist eine minimalistische Konstruktion aus vier Quadern, die sich kaum weiter reduzieren lässt. Drei Elemente bilden den Rahmen, der vom vierten Element diagonal durchbrochen wird. Durch das vierte Element wird die räumliche Wirkung des Kunstwerks verstärkt, da es durch die vom Tor gebildete flache Ebene in beide Richtungen in den Raum zeigt. Der eine Pfeiler und der obere Balken sind im rechten Winkel zueinander angeordnet. Der zweite Pfeiler ist leicht um seine eigene Achse gedreht und folgt damit der Ausrichtung des am Boden liegenden Quaders. Der liegende Quader berührt beide Pfeiler, den einen an der glatten Fläche, den anderen nur an der Kante. Alle vier Quader wurden aus demselben Steinblock gebrochen und jeweils an zwei Seiten glatt poliert, an zwei Seiten roh belassen.

Künstler

Jörg Plickat wurde 1954 in Hamburg geboren. Er studierte Bildhauerei an der Muthesiusschule in Kiel bei Jan Koblasa, Georg Weiland und Manfred Sihle-Wissel. Seit 1980 lebt und arbeitet er freiberuflich in Bredenbek und Hamburg. Seine erste Ausstellung hatte er 1979 in der Werkstatt Maulwurf in Kiel. Er war auf zahlreichen europäischen Kunstmessen und auf über 250 Ausstellungen weltweit vertreten. Mehr als 60 Arbeiten finden sich im öffentlichen Raum und in Kirchen im norddeutschen Raum und an vielen Orten im Ausland. 2011 war er als erster nichtchinesischer Lehrer an zwei hochrangigen Akademien in Peking und Hangzhou tätig. War in den 80er Jahren sein bevorzugtes Material noch Holz und später Naturstein bei überwiegend figürlichen Motiven, arbeitet er seit den 90er Jahren in seinen kubistisch reduziertem und dennoch menschlichen proportionalen Formen in Bronze und Corten-Stahl. Weitere Informationen (extern): Website von Jörg Plickat

Galerie

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