Paul Schneider: Steine fühlen, Mitte finden

Paul Schneider: Steine fühlen, Mitte finden, (Foto: KUNST@SH/Jan Petersen, 2016)

Daten zum Werk

Paul Schneider: Steine fühlen, Mitte finden (Findlinge und Diabas, 1989).
Steine am Einfelder See, 24536 Neumünster.

Beschreibung

Man fühlt sich an kultische und spirituelle Plätze erinnert, wenn man das Arrangement der Steine sieht: In drei Reihen sind elf Steine verschiedener Größen, Farben und Materialität angeordnet. Zwei große Steine liegen einander diagonal gegenüber, die neun kleineren Steine sind regelmäßig verteilt. Jeder Stein ist individuell, und doch scheinen sie alle zusammen zu gehören. Dies wird umso deutlicher, je genauer man die Steine betrachtet, denn jeder der Steine hat ein individuelles Muster, das der Bildhauer herausgearbeitet hat. Feine Linien überziehen die Oberflächen und laden zum genaueren Erkunden und Ertasten ein. Die Arbeit ist damit ein Gesamtkunstwerk in der Landschaft, das zum Innehalten aufruft.

Künstler

Paul Schneider wurde 1927 in Saarbrücken geboren. 1948–1951 studierte er an der Staatlichen Werkakademie Kassel, dann 1952–1953 an der Kunsthochschule Staedel, Frankfurt (Main). Seit 1953 ist er als freischaffender Künstler tätig. Studienreisen führten ihn nach Indien, Italien, Griechenland und Österreich. 1991 war er Ehrengast der Villa Massimo, Rom. Er nahm an verschiedenen internationalen Bildhauersymposien im In- und Ausland sowie seit 1964 bis heute jährlich an Einzel- und Gruppenausstellungen teil. 1985 war er Mitbegründer des Vereins Steine an der Grenze in Merzig. Paul Schneider zeichnete und aquarellierte auch. Er lebt und arbeitet in Merzig. Weitere Informationen (extern): Website des Paul-Schneider-Skulpturen-Parks

Galerie

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