Adolf Brütt: Bismarck-Denkmal

Adolf Brütt: Bismarck-Denkmal, (Foto: KUNST@SH/Jan Petersen)

Daten zum Werk

Adolf Brütt: Bismarck-Denkmal (Bronze, 1901).
Naturpark Hüttener Berge, Aschberg, 24358 Ascheffel.

Beschreibung

Otto von Bismarck scheint den traumhaften Blick über den Naturpark zu genießen, sein mächtiges Schwert wie einen Wanderstock vor sich aufgestellt. Doch ursprünglich stand die monumentale Statue an ganz anderem Ort, nämlich auf dem Knivsberg in der Nähe von Apenrade. Im Jahr 1920, als dieses Gebiet nach dem ersten Weltkrieg Dänemark zugesprochen wurde, wurde die Statue abgebaut und per Bahn nach Rendsburg transportiert. Nach vielen Streitigkeiten und einer jahrelangen Lagerung in einer Scheune in Ascheffel wurde das Kulturdenkmal im September 1930 an seinem jetzigen Standort eingeweiht. Otto von Bismarck (1815–1898) war Gründer und Kanzler des deutschen Reiches.

Künstler

Adolf Carl Johannes Brütt wurde am 10. Mai 1855 in Husum geboren. Nach einer Steinbildhauerlehre in Kiel studierte er drei Jahre an der Berliner Kunstakademie. International berühmt wurde er durch seine „Schwerttänzerin“ von 1891–1893, für die er auf der Weltausstellung 1900 in Paris die Goldmedaille erhielt. Er wurde um die Jahrhundertwende zu den bedeutendsten deutschen Bildhauern gezählt und gilt als einer der Hauptvertreter des norddeutschen Realismus. Adolf Brütt starb am 6. November 1939 in Bad Berka/Thüringen. Sein Nachlass wird vom Nordsee Museum Nissenhaus Husum verwaltet.

Galerie

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