George Rickey: Zwei Linien aufwärts, exzentrisch

George Rickey: Zwei Linien aufwärts, exzentrisch, (Foto: KUNST@SH/Jan Petersen)

Daten zum Werk

George Rickey: Zwei Linien aufwärts, exzentrisch (Edelstahl, 1977).
Christian-Albrechts-Universität CAU, Institut für Physik, Leibnizstraße, 24118 Kiel.

Beschreibung

Minimalistisch und langsam bewegen sich zwei dreikantige, nach oben hin spitz zulaufende Zeiger im Wind. Die beiden Zeiger glänzendem Edelstahl hat der amerikanische Bildhauer George Rickey jeweils im unteren Bereich in einem einzigen Punkt so befestigt, dass sie sich drehen, ohne einander zu berühren. Der Stahl polierte er so, dass die Oberfläche strukturiert erscheint und in der Sonne facettenreich schillert. Die windkinetische Plastik entstand als Kunst am Bau für das Institut für experimentelle und angewandte Physik und illustriert auf einfache Weise das Kerngebiet, auch wenn sie mit ihrer zurückgenommenen Formensprache zwischen den großen Gebäuden nicht optimal zur Geltung kommt.

Künstler

George Rickey wurde am 6. Juni 1907 in South Bend, Indiana/USA geboren. Er wuchs in Schottland auf und studierte in Oxford Geschichte. Er reiste durch Europa und studierte in Paris Kunst, kehrte dann in die USA zurück und wurde dort Lehrer. Nach dem Zweiten Weltkrieg studierte er Kunst an der New York University, dem New Yorker Institute of Fine Arts und schließlich in Chicago am Chicago Institute of Design. Ab 1945 schuf er seine ersten Mobiles. Er wurde zu einem der wichtigsten Vertreter der Kinetischen Kunst und fertigte Metallskulpturen mit Elementen, die schon durch geringe Luftströme in Bewegung geraten. George Rickey starb am 17. Juli 2002 in Saint Paul, Minnesota/USA. Infos: George Rickey

Galerie

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