Georg Engst: Formen aus dem Aufbau der Kristalle

Georg Engst: Formen aus dem Aufbau der Kristalle, (Foto: KUNST@SH/Jan Petersen)

Daten zum Werk

Georg Engst: Formen aus dem Aufbau der Kristalle (Corstenstahl, 1975).
Uni Kiel, Ludwig-Meyn-Straße, 24118 Kiel.

Beschreibung

Eine rostrote Skulptur in raumgeometrischer Formensprache steht auf einer Rasenfläche zwischen Bauten der Universität. Es ist ein Kunstwerk des Bildhauers Georg Engst, mit dem er Bezug nimmt auf die wissenschaftlichen Tätigkeiten der Universität. Die 1970er Jahre waren ein Jahrzehnt, in dem besonders viele Künstler sich vom menschlichen Abbild lösten und stattdessen ihre Kunstwerke nach strengen Regeln konstruierten. Inspiration holten sie sich oft in den Formen und Bauplänen der Natur. So auch Georg Engst. Seine Skulptur ist mathematisch exakt konstruiert und ähnelt in ihrer prismatischen Form dem Aufbau von Kristallen, die auf das Zigtausendfache ihrer eigentlichen Maße vergrößert sind. Die Schönheit natürlicher Formen, die wir Menschen normalerweise so nicht zu sehen bekommen, findet ihre Entsprechung in formschönen und klaren Kunstwerken.

Künstler

Georg Engst wurde 1930 in Hamburg geboren und absolvierte dort eine Holz- und Steinbildhauerlehre bei Otto Wessel und ein Praktikum in der Tischlerei des Vaters. Nach einem Theologiestudium studierte er Bildhauerei an der Akademie der Bildenden Künste München bei Anton Hiller und an der Staatlichen Hochschule für bildende Künste Hamburg bei Edwin Scharff. Seit 1967 arbeitet Georg Engst in Jersbek bei Bargteheide, bevorzugt in Bronze, Holz, Stein und Edelstahl. Seine Arbeiten im öffentlichen Raum finden sich im In- und Ausland, vor allem in Hamburg und Schleswig-Holstein. Infos: www.georgengst.de

Galerie

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