Jörg Plickat:
Erinnerung einer Sehnsucht

Jörg Plickat: Erinnerung einer Sehnsucht, (Foto: KUNST@SH/Jan Petersen)

Daten zum Werk

Jörg Plickat: Erinnerung einer Sehnsucht (2012, Cortenstahl)
Koppel der Künste, Birkenweg, 24794 Bredenbek

Beschreibung

Die trauernde Maria trägt ihren gekreuzigten Sohn auf dem Schoß, dessen gekrümmter Leichnam noch seine Verletzungen zeigt. Die Komposition aus zwei einfachen, einander durchdringenden Grundformen – Dreieck und Kreisbogen – greift auf abstrakte Weise die Darstellung von mittelalterlichen Pietá-Bildnissen auf.  www.koppel-der-kuenste.de

Text: jp

Person

Jörg Plickat
Jörg Plickat wurde 1954 in Hamburg geboren. 1976-80 studierte er Bildhauerei an der Muthesius Kunsthochschule Kiel bei Jan Koblasa, Georg Weiland und Manfred Sihle-Wissel. Seit 1980 ist er als freiberuflicher Bildhauer tätig. Nach anfänglich figürlichen Arbeiten wandte er sich rasch dem kubisch reduzierten Stil zu, der heute den größten Teil seines Werks kennzeichnet. Seine Arbeiten entstanden zunächst überwiegend in Holz und Stein, später meist in Bronze und Cortenstahl. Seit seiner ersten Ausstellung 1979 in Kiel war er an weit über 350 Ausstellungen weltweit beteiligt. Mehr als 100 seiner oft monumentalen Skulpturen sind im öffentlichen Raum auf vier Kontinenten und in vielen Kirchen in Norddeutschland zu finden. Seit 2013 besteht mit der „Koppel der Künste“ ein Skulpturenpark in seiner Heimatgemeinde Bredenbek. Seit 2011 hatte er verschiedene Gastprofessuren und Workshops an hochrangigen Universitäten, u.a. in Madrid und China. Sein Werk wurde vielfach ausgezeichnet, u.a. 2012 mit dem Kunstpreis der Schleswig-Holsteinischen Wirtschaft, 2015 mit Australiens höchsten Preis für Bildhauerei, dem Macquarie Group Sculpture Prize sowie 2017 dem Internationalen NordArt-Preis. Jörg Plickat lebt und arbeitet in Bredenbek bei Rendsburg.

Weitere Informationen (extern):Website Wikipedia

Text: jp

Galerie

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