Jörg Plickat:
Wächter

Jörg Plickat: Wächter, (Foto: KUNST@SH/Jan Petersen)

Daten zum Werk

Jörg Plickat: Wächter (2001, roter iranischer Travertin)
Koppel der Künste, Birkenweg, 24794 Bredenbek

Beschreibung

Schlank und hoch gewachsen ist der Wächter, der mit sparsamsten Bewegungen jahrelang vor dem Innenministerium stand und 2015 auf die Koppel der Künste in Bredenbek umgezogen ist. Durch die rötliche Farbe des Steins und die markante Kopfgestaltung fühlt man sich an königliche Leibgarden mit hohen Bärenfellmützen erinnert, die ebenfalls stoisch ihren Wachdienst abhalten und dabei so manchen Schabernack frecher Touristen über sich ergehen lassen. www.koppel-der-kuenste.de

Künstler/in

Jörg Plickat wurde 1954 in Hamburg geboren. Er studierte Bildhauerei an der Muthesius Kunsthochschule Kiel bei Jan Koblasa, Georg Weiland und Manfred Sihle-Wissel. Seine erste Ausstellung hatte er 1979 in der Werkstatt Maulwurf in Kiel. Er war auf zahlreichen europäischen Kunstmessen und auf über 250 Ausstellungen weltweit vertreten. Mehr als 60 überwiegend monumentale und raumgreifende Arbeiten befinden sich im öffentlichen Raum und in Kirchen im norddeutschen Raum sowie an vielen Orten im Ausland. 2011 war er als erster nichtchinesischer Lehrer an den hochrangigen Akademien in Peking und Hangzhou tätig. War in den 80er Jahren sein bevorzugtes Material noch Holz und später Naturstein bei überwiegend figürlichen Motiven, arbeitet er seit den 90er Jahren in seinen kubistisch reduzierten und dennoch menschlichen proportionalen Formen in Bronze und Corten-Stahl. 2012 erhielt er den Kunstpreis der Schleswig-Holsteinischen Wirtschaft, eröffnete 2013 mit neun Skulpturen seinen eigenen Skulpturenpark „Koppel der Künste“ in Bredenbek und gewann 2015 mit dem Macquarie-Preis Australiens höchsten Preis für Bildhauerei. 2018 erhielt er den NordArt-Preis 2017. Jörg Plickat lebt und arbeitet in Bredenbek.

Weitere Informationen (extern):Website Wikipedia

Galerie

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