Barbara und Hermann Stehr:
Stele

Barbara Stehr und Hermann Stehr: Stele (Foto: KUNST@SH/Jan Petersen, 2020)

Daten zum Werk

Barbara Stehr und Hermann Stehr: Stele (Keramik, Alumiunium)
Rosenstadtschule, Seminarstraße 10b/12, 25436 Uetersen

Beschreibung

Am Eingang zum Schulhof der Rosenstadtschule steht eine hohe Stele, die Barbara Stehr gemeinsam mit ihrem Mann Hermann Stehr fertigte. Barbara übernahm die Stele aus Keramik, die in vielen unterschiedlichen Blautönen leuchtet. Oberhalb der Mitte umringt eine Gruppe von Kindern die Stele, plastisch gestaltet von Hermann. Es sind fröhliche Schulkinder, die turnen und ihre Ranzen in die Luft recken. Weitere Arbeiten der beiden Künstler befinden sich in unmittelbarer Nähe.

Text: jp

Künstler:in

Barbara Stehr
Barbara Stehr ist 1936 in Weetzen bei Hannover geboren. Nach einem Studium an der Werkkunstschule in Hannover (1957–1958) studierte sie 1958–1963 Kunsterziehung, Werklehre und Malerei an der Hochschule für Bildende Künstler und danach Keramiklehre bei Otto Lindig und Liebfriede Bernstiel. Danach setzte sie das Studium bei Jan Bontjes van Beek fort, der ihre Ausrichtung für keramische Arbeiten wesentlich beeinflusste. 1961–1962 begründete sie ihre eigene Werkstatt in Hamburg und ab 1963 in Tornesch-Ahrenlohe, Schleswig-Holstein. In 1981 nahm sie eine Gastprofessur an der Hochschule für Bildende Künste in Hamburg und 1987–2002 eine Professur an der Fachhochschule Rheinland-Pfalz an. Hier baute sie das Institut für Künstlerische Keramik und Glas in Höhr-Grenzhausen auf, welches sie danach leitete. 2001 erhielt sie den Verdienstorden des Landes Rheinland-Pfalz. Sie ist Mitglied in verschiedenen Vereinen und Verbänden (z.B. Deutsche Keramische Gesellschaft) und wirkt als Jury-Mitglied bei zahlreichen keramischen Wettbewerben mit. Barbara Stehr lebt und arbeitet in Tornesch, Schleswig-Holstein.

Text: hws

Hermann Stehr
Hermann Stehr wurde am 20. Dezember 1937 in Uetersen geboren. Er studierte in den 1960er Jahren an der Hamburger Kunsthochschule und war Bildhauer und Maler. Die gegenpolige Formenwelt in der Natur markierte, neben der Darstellung des Menschen, seine künstlerische Position zwischen Abstraktion und Gegenständlichkeit. Im norddeutschen Raum und in Berlin finden sich zahlreiche Stelen, Brunnen und Reliefs. 1989 verließ Hermann Stehr Deutschland und arbeitete als Maler farbstarker Arbeiten in Mexiko. Eine Ausstellung in Mexiko wurde 1995 und 1996 auch in Elmshorn, Pinneberg und Kiel gezeigt. Am 2. August 1993 starb Hermann Stehr in Mexiko-Stadt.

Weitere Informationen (extern):Wikipedia

Text: hws

Galerie

(Bilder anklicken für Großansicht)