Christa Gebhardt:
Bauschmuck am Arbeitsamt

Christa Gebhardt: Bauschmuck am Arbeitsamt (Foto: KUNST@SH/Jan Petersen, 2022)

Daten zum Werk

Christa Gebhardt: Bauschmuck am Arbeitsamt (ca. 1989, Keramik)
Agentur für Arbeit, Adolf-Westphal-Straße 2, 24143 Kiel (Südfriedhof)

Beschreibung

Als Ende der 1980er Jahre der imposante Neubau des Arbeitsamtes auf dem Gelände an der Hörn entstand, gestaltete Christia Gebhardt als Kunst am Bau eine Reihe kemarischer Fliesen, die rundum entlang der Fassade eingelassen sind. Die kleinen quadratischen Fliesen in Höhe der ersten Etage sind in Weiß und verschiedenen Blautönen gehalten und zeigen Variationen aus Kreissegmenten. Mit ihrer zurückhaltenden Erscheinung stehen die Arbeiten im Kontrast zum wuchtigen Gebäude, heben sich aber in der Farbgestaltung klar von der dunkelroten Verklinkerung ab.

Person

Christa Gebhardt
Christa Gebhardt wurde 1937 in Stettin (heute in Polen) geboren. 1955-60 studierte sie an der Muthesius-Werkkunstschule Kiel (heute Muthesius Kunsthochschule) Grafik-Design bei Prof. Hermann Bentele. Nach dem Examen war sie 1960-73 freiberuflich als Grafikerin tätig. 1968-70 lebte sie mit Johannes Gebhardt in Lahore, Pakistan und unternahm Studienreisen durch den Mittleren Osten, Indien und Pakistan. Seit 1973 hat sie ein gemeinsames Atelier mit Johannes Gebhardt (* 1930, † 2020) in Falkendorf. Ab 1977 erstellte und präsentierte sie keramische Arbeiten. 1979 wurde sie Mitglied der Académie Internationale de la Céramique, Genf, Schweiz. 1984 war sie Gründungsmitglied der Gruppe 83. Werke im öffentlichen Raum finden sich in Kiel, Büdelsdorf und Sizilien. Sie ist Mitglied des Bundesverbandes Bildender Künstlerinnen und Künstler. 1992 nahm sie am Ersten Internationalen Keramik-Symposion in Kairo, Ägypten teil. 1993 erhielt sie den Preis für Keramische Plastik der Associazione Fiumara d´Arte in Italien. 2001 unternahm sie eine Studienreise in die Volksrepublik China.

Weitere Informationen (extern):Website

Galerie

(Bilder anklicken für Großansicht)