Hans Werner Könecke:
Vierländerin

Hans Werner Könecke: Vierländerin (Foto: KUNST@SH/Jan Petersen, 2022)

Daten zum Werk

Hans Werner Könecke: Vierländerin (1989, Bronze)
Elisabeth-von-Thadden-Kehre, 21035 Hamburg (Neuallermöhe)

Beschreibung

Die Vierlande im Südosten der Hansestadt Hamburg bestehen aus den Stadtteilen Altengamme, Curslack, Kirchwerder und Neuengamme und sind traditionell landwirtschaftlich geprägt. Die Vierländer Bauern haben ihre Produkte schon seit jeher auf den Hamburger Märkten verkauft. Die Bronzeplastik der Vierländerin von Hans Werner Könecke präsentiert eine junge Marktfrau mit zwei Körben voll mit Obst und Gemüse. Sie steht sorgfältig frisiert mit Kleid und Schürze und einem Korb in den Händen auf dem gepflasterten Platz und schaut freundlich. Ihre ganze Erscheinung wirkt zeitlos und verweist darauf, dass sich manche Dinge trotz des beständigen Wandels nicht grundlegend ändern.

Text: jp

Person

Hans Werner Könecke
Hans-Werner Könecke wurde 1940 in Frankfurt/Oder geboren und kam in seiner Jugend in Mölln zur Bildhauerei. Er machte eine Lehre zum Modelltischler und erhielt Malunterricht im Atelier von Max Ahrens. Er arbeitet in Ateliers in Mölln und Reinbek. Zu seinen Werken zählen überwiegend Darstellungen von Menschen und Tieren in Holz und Bronze. Sein Werk umfasst über 200 Arbeiten, von denen viele im öffentlichen Raum zu finden sind, etwa in Hamburg, Norderstedt, Eckernförde oder Ratzeburg. 2002 erhielt er den Kulturpreis der Stiftung Herzogtum Lauenburg.

Galerie

(Bilder anklicken für Großansicht)