Hein Sinken:
Windkinetisches Objekt

Hein Sinken: Windkinetisches Objekt (Foto: KUNST@SH/Jan Petersen, 2019)

Daten zum Werk

Hein Sinken: Windkinetisches Objekt (Edelstahl, 1981)
Kraftfahrtbundesamt, Fördestraße 16, 24944 Flensburg

Routenplaner: 54.81227, 9.46452


Beschreibung

Das Windkinetische Objekt von Hein Sinken neben dem Haupteingang des Kraftfahrtbundesamtes ist eine schlichte und elegante Konstruktion mit eindrucksvoller Wirkung. An einer senkrechten Säule sind übereinander zwei kreisrunde Scheiben so montiert, dass sie sich unabhängig voneinander um die senkrechte Achse drehen können. Die Scheiben sind nicht waagerecht montiert, sondern im Winkel von 45 Grad. Die unterschiedlichen Geschwindigkeiten der beiden sich langsam im Wind drehenden Scheiben und die matt metallisch glänzende Oberfläche sorgen dafür, dass sich der optische Eindruck beständig ändert.

Das Gelände des Kraftfahrtbundesamtes ist nur mit Sondergenehmigung zugänglich.

Person

Hein Sinken
Hein Sinken wurde am 21. Oktober 1914 in Aachen geboren. Er begann als traditioneller Bildhauer, der etwa ab 1932 zunächst Reliefs, Büsten, figürliche Großplastiken und ein Denkmal im öffentlichen Auftrag schuf. Nach zunehmenden Repressionen in der DDR flüchtete die Familie 1959 in den Westen. In den 1960er Jahren ging er als Künstler neue Wege: Als Basis seiner Konzeptionen dienten ihm die Gesetze der Geometrie, deren Klarheit und Vielfältigkeit er schon immer geschätzt hatte. Mit Hilfe des Windes als natürliche Energiequelle werden Hein Sinkens Edelstahlobjekte in Bewegung gesetzt. Bereits geringste Impulse rufen auch bei massiv wirkenden Objekten spielerische und zufällig wirkende Bewegungen hervor. Allen Objekten gemeinsam ist die Nachvollziehbarkeit geometrischer Gesetzmaßigkeiten sowie die Ausgewogenheit zwischen kinetischer Aktion und plastischer Wirkung. Hein Sinken starb 1987 in Berlin.

Weitere Informationen (extern):Website Wikipedia

Galerie

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