Jörg Plickat:
Die Unantastbarkeit der Menschenwürde

Jörg Plickat: Die Unantastbarkeit der Menschenwürde (Foto: KUNST@SH/Jan Petersen, 2020)

Daten zum Werk

Jörg Plickat: Die Unantastbarkeit der Menschenwürde
(2019, Cortenstahl, H 370 L 450 W 390)
Skulpturenpark der Carlshütte, Vorwerksallee, 24782 Büdelsdorf

Beschreibung

Die Monumentalplastik Die Unantastbarkeit der Menschenwürde von Jörg Plickat im Ausstellungsbereich der NordArt folgt dem Verlauf einer Linie im Raum. Die Linie hat hier die Form eines raumgreifenden Stahlkörpers, welcher sich mit mehreren Richtungswechseln in den umgebenden Raum ausbereitet. Die Form ist sehr klar und reduziert und zeigt dennoch eine große Präsenz. Das Element wächst aus dem Boden, steigt an, wird dann wieder nach unten gedrückt und erhebt sich erneut. Dieser Wechsel von Aufstieg, Unterdrückung und erneutem Aufstieg steht für den Künstler als Sinnbild für die Menschenwürde, die sich auch gegen den Widerstand behauptet.

Die Ausstellung NordArt und der Skulpturengarten sind gegen Eintritt und nur in den Sommermonaten zugänglich.

Weitere Informationen: Website der NordArt | Skulpturen der NordArt

Künstler:in

Jörg Plickat wurde 1954 in Hamburg geboren. Er studierte Bildhauerei an der Muthesius Kunsthochschule Kiel bei Jan Koblasa, Georg Weiland und Manfred Sihle-Wissel. Seine erste Ausstellung hatte er 1979 in der Werkstatt Maulwurf in Kiel. Er war auf zahlreichen europäischen Kunstmessen und auf über 250 Ausstellungen weltweit vertreten. Mehr als 60 überwiegend monumentale und raumgreifende Arbeiten befinden sich im öffentlichen Raum und in Kirchen im norddeutschen Raum sowie an vielen Orten im Ausland. 2011 war er als erster nichtchinesischer Lehrer an den hochrangigen Akademien in Peking und Hangzhou tätig. War in den 80er Jahren sein bevorzugtes Material noch Holz und später Naturstein bei überwiegend figürlichen Motiven, arbeitet er seit den 90er Jahren in seinen kubistisch reduzierten und dennoch menschlichen proportionalen Formen in Bronze und Corten-Stahl. 2012 erhielt er den Kunstpreis der Schleswig-Holsteinischen Wirtschaft, eröffnete 2013 mit neun Skulpturen seinen eigenen Skulpturenpark „Koppel der Künste“ in Bredenbek und gewann 2015 mit dem Macquarie-Preis Australiens höchsten Preis für Bildhauerei. 2018 erhielt er den NordArt-Preis 2017. Jörg Plickat lebt und arbeitet in Bredenbek.

Weitere Informationen (extern):Website Wikipedia

Galerie

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