Jörg Plickat:
Sphere

Jörg Plickat: Sphere (Foto: KUNST@SH/Jan Petersen, 2020)

Daten zum Werk

Jörg Plickat: Sphere (2017, Cortenstahl, H 160 L 160 W 160)
Koppel der Künste, Birkenweg, 24796 Bredenbek

Beschreibung

Auf der Koppel der Künste in Bredenbek präsentiert Jörg Plickat eine Auswahl unterschiedlicher Werke. Von Zeit zu Zeit gibt es dort kleine Wechsel der Auswahl, sodass es immer wieder etwas Neues zu entdecken gibt. Während der größere Teil der älteren Werke in schwarzen, grauen oder rötlichen Steinen gearbeitet ist, ist Sphere eine neuere Arbeit aus Cortenstahl. Das Werk erinnert an ein Wollknäuel, in dem die Fäden kreuz und quer gewickelt sind. Tatsächlich liegen der Form streng angewandte Mathematische Funktionen zugrunde: Fünf Bogensegmente sind unregelmäßig miteinander vereint und verschmelzen so zu einem gemeinsamen Körper. Je nach Blickwinkel erscheint die Figur mal eher kugelförmig und mal eher wie ein Kubus. Die ständigen Richtungswechsel der Flächen und Linien sorgen für ein lebhaftes Spiel von Licht und Schatten und verleihen dem Körper eine starke räumliche Wirkung.

Künstler:in

Jörg Plickat wurde 1954 in Hamburg geboren. Er studierte Bildhauerei an der Muthesius Kunsthochschule Kiel bei Jan Koblasa, Georg Weiland und Manfred Sihle-Wissel. Seine erste Ausstellung hatte er 1979 in der Werkstatt Maulwurf in Kiel. Er war auf zahlreichen europäischen Kunstmessen und auf über 250 Ausstellungen weltweit vertreten. Mehr als 60 überwiegend monumentale und raumgreifende Arbeiten befinden sich im öffentlichen Raum und in Kirchen im norddeutschen Raum sowie an vielen Orten im Ausland. 2011 war er als erster nichtchinesischer Lehrer an den hochrangigen Akademien in Peking und Hangzhou tätig. War in den 80er Jahren sein bevorzugtes Material noch Holz und später Naturstein bei überwiegend figürlichen Motiven, arbeitet er seit den 90er Jahren in seinen kubistisch reduzierten und dennoch menschlichen proportionalen Formen in Bronze und Corten-Stahl. 2012 erhielt er den Kunstpreis der Schleswig-Holsteinischen Wirtschaft, eröffnete 2013 mit neun Skulpturen seinen eigenen Skulpturenpark „Koppel der Künste“ in Bredenbek und gewann 2015 mit dem Macquarie-Preis Australiens höchsten Preis für Bildhauerei. 2018 erhielt er den NordArt-Preis 2017. Jörg Plickat lebt und arbeitet in Bredenbek.

Weitere Informationen (extern):Website Wikipedia

Galerie

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