Max Schegulla:
Altarfenster der Kirche Todesfelde

Max Schegulla: Altarfenster (Foto: KUNST@SH/Jan Petersen, 2021)

Daten zum Werk

Max Schegulla: Altarfenster (1967, Echt-Antikglas)
Kirche Todesfelde, Dorfstraße 11, 23826 Todesfelde

Beschreibung

Für die Kirche Todesfelde gestaltete Max Schegulla die kontrastreichen und leuchtstarken Altarfenster, bestehend aus einem großen Rundfenster und darunter drei kleineren Rundbogenfenstern. Die Figürlichkeit der Darstellungen löst sich stark auf zugunsten einer expressiven Bildhaftigkeit. Im Rundfenster ist der auferstandene Christus zu erkennen, der noch die roten Male der Kreuzigung trägt. Ebenso lassen sich die Silhouetten fliegender Tauben als Symbol des Heiligen Geistes erahnen. Die drei kleineren Fenster verweisen auf die Geburt Christi in der Mitte und weitere Stationen seines Lebens.

Text: jp

Person

Max Schegulla
Max Schegulla wurde am 10. Januar 1918 in Trachtenberg/Schlesien geboren. Er studierte in Breslau Kunstgeschichte und Architektur, anschließend in Köln Metallplastik und war ein Schüler von Gerhard Marcks. Er ließ sich in Dierkshausen in der Nordheide nieder und errichtete dort sein Atelier. Sein Werk ist vielfältig und reicht von Plastiken aus Stahl, Aluminium und Bronze, über Flügelaltäre in Kirchen in Holz und Ortbeton und Bleiglas, sowie Betonglasfenster, bis hin zu Farbdrucken. Seine Bronzen finden sich in Privatbesitz und im öffentlichen Raum in Hamburg, Kiel, Bochum Dortmund. Max Schegulla starb am 14. April 2008 in Mulsum bei Bremerhaven. Den Nachlass des Künstlers haben die Erben dem Gerhard Marcks Museum in Bremen zugesagt.

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Galerie

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