Uwe Appold:
Oktogonales Zentrum

Uwe Appold: Oktogonales Zentrum (Foto: KUNST@SH/Jan Petersen, 2020)

Daten zum Werk

Uwe Appold: Oktogonales Zentrum
(1986, Edelstahl, Cortenstahl, Balmoral Granit)
Hannah-Arendt-Schule und Eckener Schule, Friesische Lücke 17, 24937 Flensburg

Beschreibung

Für den Mittelpunkt des Schulhofes der Beruflichen Schulen schuf Uwe Appold sein Oktogonales Zentrum. Die Pflasterung des gesamten Platzes läuft sternförmig auf die Mitte zu, wo sich ein achteckiger Platz in drei ebenfalls gepflasterten Stufen bildet. Um diesen Platz gruppieren sich auf der südlichen Seite drei Körper aus unterschiedlichen Materialien. Eine Stele aus Edelstahl ist teilweise mit Farbe versehen und erinnert an eine stark abstrahierte menschliche Figur. Nebenan stehen zwei weitere Körper, einer aus Cortenstahl, einer aus Granit. Diese beiden Körper erinnern an zwei große Tiere am Futterplatz oder am Wasserloch. Somit thematisiert der Künstler hier das Zentrum als Treffpunkt und „Lebensader“. Diese Installation gewann den beschränkt ausgeschriebenen Wettbewerb zur Kunst am Bau und ist Teil einer größeren künstlerischen Ausgestaltung des Areals. Auch die zwei Pylone am Rande des Platzes wurden von Uwe Appold gestaltet.

Text: jp

Künstler:in

Uwe Appold
Uwe Appold wurde 1942 in Wilhelmshaven geboren. Ab 1962–1966 absolvierte er eine Bildhauerlehre an der Werkkunstschule Flensburg. 1975 erhielt er ein Stipendium des Landes Schleswig-Holstein für die Cite des Arts in Paris. 1985 wurde er in den Deutschen Werkbund berufen. Zu seinen Arbeiten zählen viele Kunst-am-Bau-Gestaltungen in verschiedenen Orten.

Weitere Informationen (extern):Website Wikipedia

Galerie

(Bilder anklicken für Großansicht)