Barbara Schmidt-Heins:
Die eigene Geschichte

Barbara Schmidt Heins: Die eigene Geschichte (Foto: KUNST@SH/Jan Petersen, 2022)

Daten zum Werk

Barbara Schmidt-Heins: Die eigene Geschichte
(1989-96, Leuchtkästen in Letternform, 12 Meter breit)
Bahnanlage am Hauptbahnhof, 20095 Hamburg (Altstadt)

Koordinaten: 53.55516, 10.00379

Beschreibung

An der Stützwand der Hamburger Kunsthalle zu den Gleisen des Hauptbahnhofs befindet sich die Leuchtinstallation die eigene GESCHICHTE von Barbara Schmidt-Heins. Der Schriftzug ist dort in gelben Leuchtbuchstaben montiert und von den Bahnsteigen bzw. aus den Abteilen zu lesen. Die Künstlerin ließ drei dieser Wortbotschaften an drei Standorten entlang der Bahnlinie zwischen Altona und Harburg montieren. Sie laden dazu ein, über das eigene Leben sowie über die Formen der Kommunikation und des Reisens nachzusinnen und dabei ganz eigene Zusammenhänge zu konstruieren. Die drei Wörter erinnern an allgegenwärtige Werbebotschaften, entfalten ihren Sinn und Zweck jedoch erst in die indivuellen Auseinandersetzung durch die Betrachter.

Person

Barbara Schmidt-Heins
Barbara Schmidt-Heins wurde – gemeinsam mit ihrer Zwillingsschwester Gabriele – am 6. April 1949 in Rellingen geboren. Ihre Mutter ist die Grafikerin und Fotografin Hildi Schmidt-Heins. Sie studierte 1968–74 an der Hochschule für Bildende Künste in Hamburg bei Franz Erhard Walther. Seit 1974 ist sie freischaffend tätig, teils als Einzelkünstlerin, teils als Duo mit ihrer Schwester. Sie arbeitet überwiegend als Konzeptkünstlerin mit Objekten und Installationen. 1982 und 1987 waren beide gemeinsam Teilnehmerinnen der documenta 6 und 7 in Kassel. Beide hatten diverse Einzel- und Gemeinschaftsausstellungen in Deutschland, aber auch in Amsterdam, Parin und San Francisco. Barbara Schmidt-Heins lebt und arbeitet in Halstenbek.

Weitere Informationen (extern):Wikipedia

Galerie

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