Deckenmosaik in den Arkaden des Brahms Kontors

Deckenmosaik in den Arkaden (Foto: KUNST@SH/Jan Petersen, 2020)

Daten zum Werk

Mosaike, Reliefs, Ornamente, Skulpturen, Wappen der im Deutschen Reich durch den Versailler Vertrag verloren gegangenen Provinzen (1920er Jahre, Keramik)
Arkaden Brahmskontor, Johannes-Brahms-Platz 1, 20355 Hamburg (Neustadt)

Beschreibung

Das heute als Brahms Kontor bekannte Gebäude am Holstenwall wurde ab 1904 von den Architekten Werner Lundt und Georg Kallmorgen als DHV-Kontor erbaut. Zwischen 1920 und 1931 wurde das Gebäude in zwei Schritten durch Ferdinand Sckopp und Willhelm Vortmann aufgestockt und ausgebaut. Bei diesem Umbau Anfang der 1920er Jahre entstanden auch die Arkaden an der nordöstlichen Gebäudeseite. Sie sind vielfältig mit keramischen Reliefs, Skulpturen, Ornamenten und Mosaiken geschmückt. Wappen an der Decke der Arkaden erinnern an die Provinzen, die das Deutsche Reich nach dem Ersten Weltkrieg und den Versailler Vertrag abtreten musste. Die Wappen werden zum Teil von kleinen figürlichen Terrakotta-Reliefs gehalten.

Text: jp

Künstler:in

Künstler/in unbekannt
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Galerie

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