Günter Wiese:
Windspiel

Günter Wiese: Windspiel, (Foto: KUNST@SH/Jan Petersen, 2017)

Daten zum Werk

Günter Wiese: Windspiel (2002, Stahl, farbig lackiert)
Bahnhofstraße / Fabrikstraße, 24534 Neumünster

Beschreibung

In kräftigen und leuchtenden Farben – rot und blau – hat der Künstler Günter Wiese sein Objekt lackiert, das sich munter um die senkrechte Achse dreht. Durch die Drehung kommt es vor den Augen des Betrachters zu einem lebendigen Spiel aus Farbe und Form. Wer genauer hinschaut, wird entdecken, dass das komplex wirkende Bauwerk ganz einfach konstruiert ist: Es sind zwei einfache, rechteckige Stahlbleche, die so geschnitten und geknickt sind, dass sie sich in den Raum ausbreiten und eine gemeinsame Form ergeben. Auf der einen Seite sind beide Bleche rot lackiert, auf der anderen blau. Die Knicke führen dann zu immer neuen optischen Überlagerungen.

Künstler/in

Günter Wiese wurde am 5. Mai 1942 in Hamburg geboren. Er arbeitete als Werbegestalter in Flensburg. 1964–1970 studierte er Freie Kunst (Werbegrafik bei Anton Bentele, Malerei/Grafik bei Gottfried Brockmann, Offset-Druck bei Fritz Bauer und angewandte Kunst bei Winfried Zimmermann) an der Muthesius-Fachhochschule in Kiel und anschließend Bildhauerei als Gasthörer in Hamburg und München. Seit 1967 war er Mitglied des Berufsverbandes Bildender Künstler, nahm an deren Ausstellungen teil und präsentierte seine Arbeiten darüber hinaus in Kopenhagen und Paris. 1979 war er Gast des Cité Internationale des Arts Paris (CIA) im Rahmen eines Studienaufenthalts. Seit 1982 ist er Lehrbeauftragter für plastisches Gestalten in Architektur und Industriedesign, seit 2007 für Interieurdesign an der Kieler Muthesius-Kunsthochschule. Seine geometrischen, mathematisch basierten und konstruktiven Objekte aus Edelstahl, Bronze, Aluminium oder Stein sind an verschiedenen Orten im Öffentlichen Raum zu finden. Er lebt und arbeitet in Strande bei Kiel.

Galerie

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