Hans Kock:
Geometrische Blumen

Hans Kock: Geometrische Blumen, (Foto: KUNST@SH/Jan Petersen)

Daten zum Werk

Relief von Hans Kock: Geometrische Blumen (Beton, 1995)
Skulpturenpark der Hans-Kock-Stiftung, Gut Seekamp, Seekamper Weg, 24159 Kiel

Beschreibung

Im Skulpturenpark der Hans-Kock-Stiftung auf Gut Seekamp sind zwei Betonreliefs aufgestellt, jedes mit quadratischer Fläche von 2,40 Metern Kantenlänge. Die beiden Reliefs sind nahezu identisch, allerdings horizontal gespiegelt. Klare und einfache Formen in der Sprache der Geometrie sind in wechselnder Tiefe auf der Oberfläche verteilt, sodass sie mal als Positivform erscheinen, mal als Negativform. In der Kombination entsteht ein grafisches Muster, das an abstrahierte Pflanzen erinnert. Das Prinzip des Zusammenfügens einfacher Formen zu komplexen Gebilden, welche dann an Themen aus der Natur erinnern, findet sich in vielen plastischen Arbeiten von Hans Kock.

Künstler/in

Hans Kock wurde am 27. Dezember 1920 in Kiel geboren. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges studierte er in Braunschweig zunächst Architektur, wechselte dann zur Bildhauerei. An der Landeskunstschule in Hamburg wurde er Meisterschüler und später Mitarbeiter von Gerhard Marcks. Ab 1953 war Hans Kock als freischaffender Künstler in Hamburg und auf Gut Seekamp in Kiel tätig. Er erhielt 1962 den Villa-Romana-Preis und nahm unter anderem an der documenta III (1964) in Kassel und den Weltausstellungen in Montréal (1967) und Osaka (1970) teil. 1972 erhielt er den Kunstpreis des Landes Schleswig Holstein. Gemeinsam mit seiner Frau baute er ab 1990 Gut Seekamp zu einem Skulpturenpark und Kunstraum aus. 2004 war er Kulturpreisträger der Landeshauptstadt Kiel. Am 10. September 2007 starb Hans Kock in Kiel.

Weitere Informationen (extern):Website Wikipedia

Galerie

(Bilder anklicken für Großansicht)