Heinrich Brand:
Zuneigung

Heinrich Brand: Zuneigung (Foto: KUNST@SH/Jan Petersen, 2020)

Daten zum Werk

Heinrich Brand: Zuneigung (1982, Bronze)
Achternhof 23-31, Innenhof der Wohnanlage, 23554 Lübeck

Beschreibung

Die kleine Bronzeplastik Zuneigung auf einer schmalen Stele in der Wohnanlage Achternhof ist stark stilisiert, sodass man schon genauer hinschauen muss. Denn erst beim zweiten Blick erschließt sich, dass es sich um zwei Tiere handelt, die ganz eng beisammen stehen und ihre Köpfe aneinander halten. Die Körper der Tiere sind kubisch abstrahiert und verschmelzen zu einer gemeinsamen kompakten Form, die nur leicht strukturiert ist. Am ehesten lassen sich die beiden Köpfe unterscheiden, die in unterschiedliche Richtungen weisen. Durch die große körperliche Nähe entsteht der Eindruck von starker Verbundenheit und Vertrautheit.

Künstler:in

Heinrich Brand wurde am 20. Januar 1942 in Lübeck geboren. 1966–1970 studierte er Bildhauerei bei Gustav Seitz an der Hochschule für bildende Künste in Hamburg. 1970 erhielt er ein Stipendium des Deutschen Akademischen Austauschdienstes für einen Aufenthalt in Griechenland und wurde 1976 von der Paul Brockhaus-Stiftung gefördert. Seit 1972 lebte er als freier Bildhauer und Zeichner in Lübeck, wo er u.a. mit vielen Arbeiten im öffentlichen Raum vertreten ist. Dabei war die Gestaltung von Menschen untereinander als auch Tiere Grundlage seiner Gips- und Tonmodelle kennzeichnend. Heinrich Brand starb 2006 in Lübeck.

Galerie

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