Helmuth Heinsohn:
Vogelmosaik

Helmuth Heinsohn: Vogelmosaik (Foto: KUNST@SH/Jan Petersen, 2021)

Daten zum Werk

Helmuth Heinsohn: Vogelmosaik (1965, glasierte Keramik)
Max-Schmeling-Stadtteilschule, Oktaviostraße 143, 22043 Hamburg (Marienthal)

Beschreibung

An einer Außenwand der Max-Schmeling-Schule in Marienthal ist ein farbkräftiges Keramikmosaik des Grafikers Helmuth Heinsohn eingelassen. Zu sehen sind drei stilisierte Vögel im Geäst eines Baumes. Durch die unregelmäßige Kontur des Bildes und die vielfarbig variierenden Farbflächen erhält es eine lebhafte Ausstrahlung.

Text: jp

Person

Helmuth Heinsohn
Helmuth Heinsohn wurde am 21. Mai 1907 in Lübeck geboren. Nach einer Lehre zum Anstreicher besuchte er ab 1924 die Kunstschule in Lübeck bei Hans Peters. 1926–30 studierte er an der Fachhochschule München bei Franz Wilhelm Jaeger und Georg Schrimpf. Ab 1930 unterrichtete er an der Kunstgewerbeschule Kiel. Von 1932–37 war er Leiter der Fachklasse für Raum- und Wandmalerei an der Folkwang-Schule in Essen. Ab 1937 war er freischaffend in Berlin tätig. Ab 1945 lebte und arbeitete er in Hamburg, wo er Gründungsmitglied der Freien Akademie der Künste war. Seine erste Ausstellung hatte er 1926. Zwischen 1957 und 1961 schuf er als Auftragsarbeiten in Hamburg verschiedene Keramikbilder, Wandmalereien und Glasfenster. Helmuth Heinsohn starb am 22. März 1985 in Hamburg.

Weitere Informationen (extern):Wikipedia

Text: jp

Galerie

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