Hermann Schubert:
Grablegung Jesu

Hermann Schubert: Grablegung Jesu (Foto: KUNST@SH/Jan Petersen, 2021)

Daten zum Werk

Hermann Schubert: Grablegung Jesu (1869, Marmorrelief)
Hauptkirche St. Petri, Bei der Petrikirche 2, 20095 Hamburg (Altstadt)

Beschreibung

Im Chor der Hauptkirche St. Petri stellt ein prächtiges Marmorrelief von Hermann Schubert das Motiv der Grablegung Jesu nach seiner Kreuzigung dar. Es verweist aus den zweiten Tag der Osterzeit zwischen Tod und Auferstehung. Josef von Arimathäa, ein Beamter des jüdischen Gerichts, nimmt den geschundenen Leichnam vom Kreuz und sorgt für die Bestattung in einem Felsengrab. Er wird von einem Mann namens Nikodemus und drei Frauen begleitet. Die drei Frauen werden am folgenden Tag, dem Ostersonntag, das leere Grab entdecken, das zuvor mit einem schweren Stein verschlossen worden war. Das Relief ist plastisch und sehr lebensnah gestaltet und stellt die Szene detailliert und würdevoll dar.

Text: jp

Person

Hermann Schubert
Hermann Schubert wurde am 12. Juni 1831 in Dessau geboren. Sein Vater war der Bildhauer und Vergolder Benjamin Schubert aus Dessau. 1957 bis 1973 hielt er sich in Rom auf, danach lebte er bis zu seinem Tod in Dresden. Er war Professort an der königlichen Kunstakademie Dresden und Hofbildhauer in Anhalt. Werke finden sich u.a. in Rom, Innsbruck, Dessau und Hamburg. Hermann Schubert starb am 24. Januar 1917 in Dresden.

Weitere Informationen (extern):Wikipedia

Text: jp

Galerie

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