Jörg Plickat:
Dual

Jörg Plickat: Dual, (Foto: KUNST@SH/Jan Petersen)

Daten zum Werk

Jörg Plickat: Dual (1990, Schwedischer Diabas)
Koppel der Künste, Birkenweg, 24794 Bredenbek

Beschreibung

Die Koppel der Künste in Jörg Plickats Heimatort Bredenbek versammelt eine größere Zahl seiner abstrakten Arbeiten in unterschiedlichen Materialien und lädt damit zum ausgiebigen Erkunden und Vergleichen ein. Die Skulptur Dual besteht aus einem einzigen Steinblock aus schwarzem Diabas, wirkt jedoch so, als sei sie aus vielen Einzelteilen zusammengefügt. Die verschiedenen Segmente erscheinen als gedankliche Teile einer Kugel und fügen sich hier unregelmäßig zusammen. In freier Assoziation lässt sich hier die abstrakte Darstellung eines sitzenden Paares (= Dual) in inniger Nähe erkennen.

Künstler/in

Jörg Plickat wurde 1954 in Hamburg geboren. Er studierte Bildhauerei an der Muthesius Kunsthochschule Kiel bei Jan Koblasa, Georg Weiland und Manfred Sihle-Wissel. Seine erste Ausstellung hatte er 1979 in der Werkstatt Maulwurf in Kiel. Er war auf zahlreichen europäischen Kunstmessen und auf über 250 Ausstellungen weltweit vertreten. Mehr als 60 überwiegend monumentale und raumgreifende Arbeiten befinden sich im öffentlichen Raum und in Kirchen im norddeutschen Raum sowie an vielen Orten im Ausland. 2011 war er als erster nichtchinesischer Lehrer an den hochrangigen Akademien in Peking und Hangzhou tätig. War in den 80er Jahren sein bevorzugtes Material noch Holz und später Naturstein bei überwiegend figürlichen Motiven, arbeitet er seit den 90er Jahren in seinen kubistisch reduzierten und dennoch menschlichen proportionalen Formen in Bronze und Corten-Stahl. 2012 erhielt er den Kunstpreis der Schleswig-Holsteinischen Wirtschaft, eröffnete 2013 mit neun Skulpturen seinen eigenen Skulpturenpark „Koppel der Künste“ in Bredenbek und gewann 2015 mit dem Macquarie-Preis Australiens höchsten Preis für Bildhauerei. 2018 erhielt er den NordArt-Preis 2017. Jörg Plickat lebt und arbeitet in Bredenbek.

Weitere Informationen (extern):Website Wikipedia

Galerie

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