Karl-Heinz Krause:
Liegender

Karl Heinz Krause: Liegender (Foto: Kunst@SH/Jan Petersen, 2022)

Daten zum Werk

Karl-Heinz Krause: Liegender (1968, Bronze)
Richeystraße 69, 22309 Hamburg (Barmbek-Nord)

Beschreibung

In den Grünanlage der Richeystraße befindet sich auf einem niedrigen, gewinkelten Sockel die Bronzeplastik des Liegenden von Karl-Heinz Krause. Die Figur zeichnet sich durch runde, reduzierte und glatte Formen und somit eine starke Stilisierung aus. Hier steht nicht das naturgetreue Bild im Vordergrund, sondern die künstlerische, eigenständige Interpretation. Der nackte Mann liegt auf dem Rücken mit aufgestützten Armen und leicht erhobenem Oberkörper. Die Beine sind angezogen in leicht geöffneter Fußstellung.

Person

Karl-Heinz Krause
Karl-Heinz Krause wurde am 25. Juni 1924 in Angermünde geboren. 1947 begann er sein Studium an der Hochschule für Bildende Künste in Berlin bei Heinrich Ilgenfritz und erlernte die graphischen Techniken. 1948–54 studierte er an der Hochschule für Bildende Künste in Berlin-Charlottenburg als Schüler von Maximilian Debus und Oskar Bangemann. Zu seinen Lehrern zählten auch Renée Sintenis und Richard Scheibe. Ab 1954 war er als freischaffender Bildhauer in Berlin tätig. 1959 erhielt er den Georg-Kolbe-Preis der Stadt Berlin. In seinem Werk verband er die Darstellung des menschlichen Körpers mit den Regeln der Geometrie und der Physik. Ab 1965 lebte und arbeitete er in Mainz. 1987 war er Ehrengast in der Deutschen Akademie Villa Massimo in Rom. Es folgten mehrere Aufenthalte in der Villa Romana in Florenz. Er hatte Ausstellungen im In- und Ausland, ua. in Basel, Bern, New York, Neu-Delhi, Paris, Antwerpen, Stockholm und Helsinki. Karl-Heinz Krause starb am 28. Juli 2019 in Mainz.

Weitere Informationen (extern):Wikipedia

Galerie

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