Rolf Goerler:
Ineinandergreifende Formen

Rolf Goerler: Ineinandergreifende Formen (Foto: KUNST@SH/Jan Petersen, 2016)

Daten zum Werk

Rolf Goerler: Ineinandergreifende Formen (1970, Aluminium)
Kieler Brücke, 24534 Neumünster

Beschreibung

Das abstrakte Gebilde von Rolf Goerler am Rande der Kieler Brücke gibt sich etwas rätselhaft. Was es wohl bedeuten soll, fragt sich so mancher Passant. Es besteht aus mehreren unregelmäßig und frei geformten Elementen, die einander ergänzen und durchdringen. Es heißt, das Spiel der Ineinandergreifenden Formen solle das Zusammentreffen verschiedener Verkehrsströme am Knotenpunkt der Kieler Brücke symbolisieren. Man kann es aber auch einfach als einen fantasievollen Blickfang im Trubel der Einkaufsstraße sehen, der mit seiner lebhaft strukturierten Form und Oberfläche zum Innehalten einlädt.

Text: jp

Person

Rolf Goerler
Rolf Goerler wurde 1927 in Hamburg geboren. 1947–1949 studierte er Bauplastik in Hamburg bei Ludwig Kunstmann, anschließend 1950–53 an der Hochschule für Bildende Künste in Hamburg und 1953–55 an der l’Academia di Brera in Mailand. Ab 1955 war er freischaffend tätig, zunächst mit einem Atelier in Lütjensee, ab 1977 in seinem Lübecker Atelier. Zwischen 1956 und 1969 hatte er einen Lehrauftrag für plastisches Gestalten an der Volkshochschule Hamburg. Er hatte zahlreiche Ausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen in Deutschland und im europäischen Ausland. Sein künstlerisches Spektrum war vielfältig, ebenso die Materialien, mit denen er arbeitete. Viele seiner Arbeiten finden sich im öffentlichen Raum und in öffentlichen Gebäuden. Rolf Goerler starb 2006 in Lübeck.

Text: hws

Galerie

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