Tom Hops:

Ländliche Vorstadt

Tom Hops: 
Ländliche Vorstadt (Foto: KUNST@SH/Jan Petersen, 2022)

Daten zum Werk

Tom Hops: 
Ländliche Vorstadt (1961, Mosaik aus glasierter Keramik)
U-Bahnhof Wartenau, Lübecker Straße / Wandsbecker Chaussee, 22089 Hamburg (Hohenfelde)

Beschreibung

Für den westlichen Eingangsbereich der U-Bahnstation Wartenau gestaltete Tom Hops das raumhohe Keramikmosaik Ländliche Vorstadt. Das farbenfrohe und grafisch stilisierte Wandbild zeigt eine ländliche Szene mit Schweinen und Hühnern, Weiden und Bäumen und stellt damit im städtischen Umfeld einen starken Kontrast dar. Die Gestaltung der idyllischen Szene bewegt sich im Grenzbereich zwischen Figuration und Abstraktion.

Text: jp

Person

Tom Hops
Walter Tom Hops wurde am 6. Mai 1906 in Hamburg geboren. Nach einer kaufmännischen Lehre fuhr er 1926-27 zur See. 1928 zog er nach Berlin und erlernte die Malerei autodidaktisch. Ab 1933 lebte er wieder in Hamburg. 1936 und 1938 erhielt er zwei Stipendien der Erdwin-Amsinck-Stiftung. 1943 erhielt er den Albrecht-Dürer-Preis der Stadt Nürnberg. Nach dem Zweiten Weltkrieg war er Mitglied der Künstlergemeinschaft Hamburger Gruppe 1945, der zahlreiche renommierte Künstler angehörten. Reisen führten ihn unter anderem nach Frankreich, England, Spanien, Italien, Marokko, Istanbul sowie in die Schweiz und die USA. In den 1950er und 60er Jahren wurde er für seine farbenfrohen Hamburg-Ansichten bekannt, er schuf auch Glasmosaikfenster, Wandgemälde und Mosaiken. 1959 erhielt er den Ernst-Reuter-Preis für Graphik in Berlin, 1960 den Edwin-Scharff-Preis der Stadt Hamburg. 1974 wurde er zum Professor ernannt. Tom Hops starb am 23. Januar 1976 im Hamburg.

Weitere Informationen (extern):Wikipedia

Galerie

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