Armin Chodzinski:
Dings

Armin Chodzinski: Dings (Foto: KUNST@SH/Jan Petersen, 2021)

Daten zum Werk

Armin Chodzinski: Dings
(2003, 3 Zylinder, innen Sand und Beton, außen Tartan und Bisazza Mosaik)
Sportplatz 2000, Felix-Jud-Ring / Herbert-Prado-Weg, 21035 Hamburg (Neuallermöhe)

Beschreibung

Am Rande des Sportplatzes 2000 in Neuallermöhe steht das Dings von Armin Chodzinksi. Drei große Zylinder mit unterschiedlichen Höhen zwischen 45 und 75 Zentimetern sind mit farbigen Mosaiken in Rot, Grün und Blau umhüllt und tragen auf der Oberseite einen Gummibelag wie die Wettkampfbahnen des Sportplatzes. Sie erinnern an Siegerpodeste und beziehen sich damit unmittelbar auf künstlerische Weise auf den Ort der Aufstellung. Auf der Tafel im Hintergrund war ursprünglich ein Wolkenhimmel zu sehen. Das bespielbare Kunstwerk ist das Ergebnis eines Wettbewerbs des Kommunikations- und Kunstvereins Allermöhe.

Text: jp

Person

Armin Chodzinski
Armin Chodzinski wurde 1970 in Hamburg geboren. 1993–98 studierte er Freie Kunst an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig bei Thomas Huber und Raimund Kummer. 1998 erhielt er das Stipendium des Landes Niedersachsen für das Forschungsprojekt: Revision - Das Verhältnis von Kunst und Ökonomie. Hieraus folgten diverse Ausstellungen und Performance Lectures. Seit 2002 hatte er Lehrtätigkeiten an verschiedenen Universitäten, seit 2003 ist er als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Kassel tätig. 2003–06 promovierte er an der Universität Kassel im Fachbereich Anthropogeographie. Als Dozent an diversen Universitäten und Hochschulen in Deutschland, England und der Schweiz unterrichtet er zu den Themen Kunst, Wirtschaft, Urbanismus und gesellschaftlichen Bedingtheiten. Seit 2017 arbeitet er als Künstlerischer Berater von Unternehmen. Armin Chodzinski lebt und arbeitet in Hamburg und Kassel.

Weitere Informationen (extern):Wikipedia

Galerie

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