August Ohm:
Saskia II

August Ohm: Saskia II (Foto: KUNST@SH/Jan Petersen, 2019)

Daten zum Werk

August Ohm: Saskia II
(1994/95, Bronze, schwarz-goldene Patina, Höhe 27 cm)
Garten der Stiftung Ohm, Röntgenstraße 57, 22335 Hamburg (Fuhlsbüttel)

Beschreibung

Auf einem schlanken Sockel im Garten der Stiftung Ohm ruht das bronzene Porträt von Saskia, der damals vierjährigen Tochter des Künstlers August Ohm. Bereits zwei Jahre zuvor entstand eine Plastik des jüngeren Kindes. Durch das rasche Wachstum und die Veränderung seiner Tochter sah der Vater sich veranlasst, dieses neue Bildnis mit üppigem Lockenschopf zu schaffen. Die Bronze existiert in drei Güssen und diente als Vorbild für ein 100 x 75 cm großes Porträt in in Gouache über Acryl auf Karton.

Künstler/in

August Ohm wurde am 1. August 1943 in Berlin geboren. Nach einer Ausbildung bei seinem Vater Wilhelm Ohm ab 1954 besuchte er die Werkkunstschule Hamburg (Dipl. Design und Kostumbildner) und die Universität Hamburg sowie die Freie Universität Berlin (Kunstgeschichte). Der Fokus des Malers, Zeichners und Autors ist immer wieder die Auseinandersetzung mit den historischen Vorbildern der abendländischen Kunst. Außerdem baut er schon seit den 70er Jahren eine bedeutsame kostümgeschichtliche Sammlung auf. 1998 zeigte das Museum für Kunst und Gewerbe, Hamburg seine „Bilder zur Antike“ und 2003 zeigte das Cranach Haus in Wittenberg seine Köpfe nach Gemälden von Lucas Cranach. Im Themenkreis von Mensch und Natur geht es ihm nicht um die Reproduzierbarkeit von Kunst, sondern um ein Ausloten unterschiedlichster bildnerischer Möglichkeiten an Hand von jeweils einem Ausgangsmotiv. Werkgruppen sind Illustrationen zur Apokalypse, Wüstenbilder aus Afghanistan, Städte-Themen sowie die „Bilder zu Novalis“ u.v.m. Er lebt und arbeitet in Hamburg, Berlin und Florenz.

Weitere Informationen (extern):Website Wikipedia

Galerie

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