Carl Börner:
Vier Löwen

Carl Börner: Löwen (Foto: KUNST@SH/Jan Petersen, 2021)

Daten zum Werk

Carl Börner: Vier Löwen (1897, Granit, vierteilig)
Rathaus, Zugänge zum Innenhof, 20095 Hamburg (Altstadt)

Beschreibung

Nach der Gründung des deutschen Kaiserreichs 1871 setzte ein enormer wirtschaftlicher Aufschwung ein, der auch die Hansestadt Hamburg beflügelte. An der Kleinen Alster wurde 1886 bis 1897 das prächtige Rathaus im historistischen Stil der Neorenaissance errichtet. Zusammen mit der bereits 1841 erbauten Börse hat das Rathaus einen öffentlich zugänglichen und reich dekorierten Innenhof. Die Zugänge im Norden und Süden sind von jeweils zwei Löwen aus Granit flankiert, geschaffen von Carl Börner. Die naturalistisch gestalteten, repräsentativen Tiere liegen freundlich und wachsam auf steinernen Sockeln.

Text: jp

Person

Carl Börner
Carl Börner wurde am 29. Juni 1828 in Niederwiesa, Schlesien geboren. Nach einer Ingenieur-Ausbildung 1844-1847 arbeitete er bis 1850 als Lehrling in einer Tonwarenfabrik und war anschließend im Berliner Atelier des Bildhauers F. W. Dankberg tätig. Anfang der 1860er Jahre kam er nach Hamburg, wurde dort unter anderem Mitglied des Hamburger Künstlervereins und bekam 1832, durch seine Freundschaft mit dem Hamburger Bildhauer Julius Lippert, den Auftrag zur Erstellung der zwei ergänzenden der vier Allegorien für die Sockelfiguren zum Friedrich Schillerdenkmal abzuschließen. Er schuf eine Vielzahl weiterer bekannter Skulpturen im öffentlichen Raum von Hamburg. Carl Börner starb am 19. April 1905 in Hamburg.

Weitere Informationen (extern):Wikipedia

Text: hws

Galerie

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