Christian d’Orgeix:
La Fourchette

Christian d'Orgeix: La Fourchette (Foto: KUNST@SH/Jan Petersen, 2021)

Daten zum Werk

Christian d'Orgeix: La Fourchette (Bronze, 2/6)
Magdalenenstraße 11, 20148 Hamburg (Rotherbaum)

Beschreibung

In der Magdalenenstraße vor der ehemaligen Galerie steht die Bronzeplastik La Fourchette (dt. Gabel) von Christian d’Orgeix. Das Werk erinnert tatsächlich an eine aufrecht stehende Gabel. Da einer von drei Zinken fehlt, wirken die beiden verbleibenden Zinken wie die Beine einer menschlichen Figur. Tatsächlich weckt die Plastik auf augenzwinkernde Weise Assoziationen an eine surreale Tänzerin. Die Darstellung feiert die Kraft der Fantasie und die spielerische Freude an den Formen und Bezügen.

Text: jp

Person

Christian d'Orgeix
Christian d’Orgeix wurde am 18. Dezember 1927 in Foix im französischen Département Ariège geboren. Er wuchs in Südfrankreich auf und wurde vom Spätkubisten Albert Gleizes beeinflusst. Ab 1946 lebte er in Paris und wurde Assistent des Surrealisten Hans Bellmer. 1955 wurde er erstmals in Berlin ausgestellt und entwickelte künstlerische Bindungen an die deutsche Malerei. Seine Werke werden dem Surrealismus zugerechnet, zeigen aber auch humorvolle und realistische Bezüge. Neben der Malerei beschäftigte er sich auch mit plastischen Arbeiten, häufig als „objets trouvés“ (gefundene Objekte). 1961 erhielt er den Preis der 2. Biennale in Paris. Er war Teilnehmer der documenta II (1959) und der documenta III (1964) in Kassel. 1990 verließ er Paris und zog wieder nach Südfrankreich. Christian d’Orgeix starb am 5. Mai 2019 in Nimes.

Weitere Informationen (extern):Wikipedia

Text: jp

Galerie

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