Dagmar Schulze-Roß:
Feuervogel

Dagmar Schulze-Roß: Feuervogel (Foto: KUNST@SH/Jan Petersen, 2019)

Daten zum Werk

Dagmar Schulze-Roß: Feuervogel (1960–62, Bleiverglasung)
Krematorium Eichhof, Urnenraum, Eichhofstraße 52, 24116 Kiel

Beschreibung

Ein kleines Fenster im Urnenraum des Krematoriums am Eichhof präsentiert eine farbenprächtige Bleiverglasung von Dagmar Schulze-Roß: Ein Phönix erhebt sich aus der Asche ins Licht. Dieses Symbol der Hoffnung und Wiedergeburt verleiht dem Ort des Abschieds und Gedenkens eine besondere Note, denn es erinnert an den Kreislauf des Lebens und setzt ein Zeichen der Zuversicht.

Künstler/in

Dagmar Schulze-Roß wurde 1926 in Eisenach geboren. Ab 1947 studierte sie Malerei, zunächst an der Muthesius-Werkkunstschule Kiel bei Werner Lange, danach bei Willi Baumeister an der Kunstakademie Stuttgart. Seit 1954 hatte sie über 40 Aufträge im Bereich der Kunst am Bau, insbesondere für die Gestaltung von Kirchenfenstern. 1976 erhielt sie den Hebbel-Preis. 1960 zog sie mit Alfred Roß nach Kiel, wo sie ihn drei Jahre später auch heiratete. Teilweise führten sie gemeinsame Aufträge aus. Dagmar Schulze-Roß blieb bis kurz vor ihrem Tod im Jahr 2012 in Kiel künstlerisch tätig. Den künstlerischen Nachlass verwaltet ihre Tochter Dr. Anja Ross.

Galerie

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