Hans Dammann:
Grabmal Bieber

Hans Dammann: Grabmal Bieber (Foto: Kunst@SH/Jan Petersen, 2025)

Daten zum Werk

Hans Dammann: Grabmal Bieber (1910, Granit)
Friedhof Ohlsdorf, Fuhlsbüttler Straße 756, 22337 Hamburg (Ohlsdorf)
Kat. 558

Der genaue Standort wird auf Wunsch der Friedhofsverwaltung nicht veröffentlicht.

Routenplaner: 53.61976, 10.03489


Beschreibung

Das Grabmal Bieber auf dem Friedhof Ohlsdorf besteht aus der Figur eines stehenden Pilgers vor einem großen, roh behauenen Granitkreuz und einer Steinmauer. Der junge Mann trägt ein langes Gewand und in der rechten Hand einen Pilgerstab, während er mit der linken Hand die Augen verschattet und nach vorne schaut. An der Felswand lehnt eine eine Leier.

Person

Hans Dammann
Hans Dammann wurde am 16. Juni 1867 in Proskau, Schlesien geboren. Nachdem er mit der Familie 1877 nach Hannover umgezogen war, besuchte er nach der Schulausbildung 1885–1888 die Technische Hochschule in Hannover, um anschließend bis 1895 sein Studium an der Akademie der Künste Berlin bei den Medailleuren und Bildhauern Albert Wolff, Ernst Herter, Peter Breuer und Gerhard Janensch fortzusetzen. Grab- und Kriegerdenkmäler in ganz Deutschland gehörten zu seinem bevorzugten Oeuvre der mehr als 130 Arbeiten im öffentlichen Raum. Ab dieser Zeit nahm er mit seinen Werken alljährlich bis 1913 an der Großen Berliner Kunstausstellung teil. In seinen letzten Schaffensjahren wandte er sich dann wieder zivilen Werken und Themen für seine Bronzeskulpturen zu. Hans Dammann starb am 15. Juni 1942 in Berlin.

Weitere Informationen (extern):Wikipedia




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Galerie

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