Hans Kock:
Geometrische Blumen

Hans Kock: Geometrische Blumen (Foto: KUNST@SH/Jan Petersen, 2022)

Daten zum Werk

Hans Kock: Geometrische Blumen (1960, 4 Reliefwände aus Granit)
U-Bahnhof, Lübecker Straße 70, 22087 Hamburg (Hohenfelde)

Beschreibung

Im Zugangsbereich zur U-Bahnstation Lübecker Straße befindet sich die Reliefwand Geometrische Blumen von Hans Kock. Vier große, etwa quadratische Granitscheiben sind leicht versetzt nebeneinander angeordnet und mit geometrischen Formenspielen dezent gestaltet. Die Elemente sind mal als Positiv- und mal als Negativformen zu sehen und erinnern in ihrer freien Gestaltung an abstrakte Pflanzendarstellungen. Ähnliche Arbeiten mit dem Zusammenspiel aus geometrischer und organischer Bildsprache finden sich in zahlreichen Werken des Künstlers, so auch in der Granitmauer am Jungfernstieg.

Text: jp

Person

Hans Kock
Hans Kock wurde am 27. Dezember 1920 in Kiel geboren. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges studierte er in Braunschweig zunächst Architektur, wechselte dann zur Bildhauerei. An der Landeskunstschule in Hamburg wurde er Meisterschüler und später Mitarbeiter von Gerhard Marcks. Ab 1953 war Hans Kock als freischaffender Künstler in Hamburg und auf Gut Seekamp in Kiel tätig. Er erhielt 1962 den Villa-Romana-Preis und nahm unter anderem an der documenta III (1964) in Kassel und den Weltausstellungen in Montréal (1967) und Osaka (1970) teil. 1955 erhielt er den Förderpreis der Lichtwark-Gesellschaft, 1969 den Edwin-Scharff Preis, beide verliehen durch den Hamburger Senat und 1972 den Kunstpreis des Landes Schleswig-Holstein. Gemeinsam mit seiner Frau baute er ab 1990 Gut Seekamp zu einem Skulpturenpark und Kunstraum aus. 2004 war er Kulturpreisträger der Landeshauptstadt Kiel. Am 10. September 2007 starb Hans Kock in Kiel.

Weitere Informationen (extern):Website Wikipedia

Galerie

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