Linde Burckhardt:
Merkzeichen

Linde Burckhardt: Merkzeichen (Foto: KUNST@SH/Jan Petersen, 2021)

Daten zum Werk

Linde Burckhardt: Merkzeichen
(1971, drei blaue und drei rote Säulen, Metall, Farbe)
Gleiwitzer Bogen 88, 22043 Hamburg (Jenfeld)

Beschreibung

In der Wohnsiedlung am Gleiwitzer Bogen stößt man zwischen den Häusern auf das Merkzeichen von Linde Burkhardt. Es handelt sich um eine Gruppierung von drei roten und drei blauen Metallsäulen, die eng beisammen stehen. Die drei Säulen jeder Farben stehen in einer Reihe nebeneinander, wobei die Höhen variieren. Während die eine Reihe ansteigt, ist es bei der zweiten Reihe umgekehrt. Mit einfachen geometrischen Formen und einer klaren Farbigkeit entsteht so ein lebhaftes Zusammenspiel, das seine Dynamik je nach Standort des Betrachters zu ändern scheint. Ursprünglich gab es in der architektonisch recht gleichförmigen Großsiedlung mehrere solcher künstlerisch gestalteten Wegmarken, die weithin sichtbar zur besseren Orientierung beitrugen. Im Laufe der Jahrzehnte sind allerdings mehrere dieser Zeichen verwittert und zerstört.

Text: jp

Person

Linde Burkhardt
LInde Burkhardt machte Ihr Abitur in Konstanz. Seit 1964 ist sie mit François Burkhard verheiratet, mit dem sie in Hamburg die Gruppe URBANES DESIGN gründete. Sie studierte an der Kunstgewerbeschule Zürich, später an der Hochschule der Künste Berlin bei Max Kaus und anschließend an der Hochschule der bildenden Kunst in Hamburg bei Almir Mavignier, Max Bill, Max Bense und Bazon Brock. 1975 bis 2002 war sie Professorin an der Fachhochschule Bielefeld, für Gestaltungslehre und künstlerische Gestaltung. Sie führte verschiedene raumbezogene Arbeiten im öffentlichen Raum in Raum und eine mobile Arena in der Universität Hamburg-Bergedorf aus. Darüber hinaus gestaltete sie Keramiken, Glasarbeiten und Teppiche. Sie war an zahlreichen Ausstellungen beteiligt. Linde Burkhardt lebt und arbeitet in Berlin.

Weitere Informationen (extern):Website

Text: jp

Galerie

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