Max H. Mahlmann:
Strahleninstallation

Max H. Mahlmann: Strahleninstallation (Foto: KUNST@SH/Jan Petersen, 2020)

Daten zum Werk

Max H. Mahlmann: Strahleninstallation (1953, Sgraffito, 2,10 x 2,40 m)
Albert-Schönberg-Institut, Asklepius St. Georg, Lohmühlenstraße 5, 20099 Hamburg (St. Georg)

Beschreibung

An der Fassade des Strahleninstituts des St. Georg Krankenhaus befindet sich ein Sgraffito von Max H. Mahlmann in freier Formensprache. Die Komposition besteht aus geraden und geschwungenen Linien und Flächen in drei dezenten Farbstufen. Sie stellt nichts dar, sondern gewinnt ihre Kraft aus dem Zusammenspiel der Formen und Farben. Es wirkt, als würden Strahlen aus verschiedenen Richtungen auf ein Zentrum im rechten oberen Bereich zulaufen und sich dort bündeln.

Text: jp

Person

Max H. Mahlmann
Max Hermann Mahlmann wurde am 4. April 1912 in Hamburg geboren. 1930–1934 absolvierte er eine Ausbildung zum Gebrauchsgrafiker und Bühnenmaler. 1934–1938 studierte er an der Akademie der Bildenden Künste in Dresden bei Richard Müller. Nach dem Krieg arbeitete er als freier Künstler in Hamburg und wurde 1949 Mitglied der „Hamburger Gruppe“. Seit Ende der 1950er Jahre wandte er sich der konstruktiv-systematischen Kunst zu und experimentierte mit seriellen Reliefstrukturen, oft auf der Basis von geometrischen und arithmetischen Systemen. 1958 hatte er eine Beteiligung an der Ausstellung „Jenen art constructif allemand“ in Paris. 1958–1977 war er Dozent im Fachbereich Gestaltung an der Fachhochschule Hamburg. 1986 erhielt er den Edwin-Scharff-Preis der Stadt Hamburg und 1995 den Kulturpreis des Kreises Pinneberg. 1994 war er Ehrengast in der Villa Massimo in Rom. Max H. Mahlmann starb 2000 in Wedel.

Weitere Informationen (extern):Wikipedia

Text: hws

Galerie

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