Sabine von Diest-Brackenhausen:
Raubkatze

Sabine von Diest-Brackenhausen: Raubkatze / Wildkatze (Foto: KUNST@SH/Jan Petersen, 2021)

Daten zum Werk

Sabine von Diest-Brackenhausen: Raubkatze / Wildkatze (1962, Bronze)
Schule Lämmersieth, Lämmersieth 72, 22305 Hamburg (Barmbek-Nord)

Beschreibung

Auf dem Hof der Schule Lämmersieht steht die Bronzeplastik einer Raubkatze, gestaltet von Sabine von Diest-Brackenhausen. Sie scheint sich beinahe schwerelos vom mächtigen Sockel zu lösen, den sie nur leicht mit den Spitzen von drei Pfoten berührt. Der schlanken Statur nach könnte es sich um einen Geparden handeln. Hier ist das Tier nicht während der Jagd dargestelt, sondern in einem entspannten Moment, in dem es etwas neugierig die Gegend erkundet.

Text: jp

Person

Sabine von Diest-Brackenhausen
Anita Sabine von Diest-Brackenhausen wurde am 20. September 1931 in Bandoeng, Java geboren und wuchs in Potsdam auf. 1945 floh die Familie nach Hamburg. Ab 1949 studierte sie an der Polytechnic School of Art in der Regent Street in London bei Geoffrey Hamton Deeley und Charlotte Ellen Osborne. 1951 erhielt sie ein Stipendium der British Institution Scholarship for Sculpture der Royal Academy of Arts. 1953 erhielt sie das National Diploma in Design. Ab 1955 lernte sie Steinbildhauerei in Kent, ab 1956 studierte sie Bildhauerei an er Hochschule für bildende Künste Hamburg bei Hans Martin Ruwoldt. Ab 1959 hatte sie ein eigenes Atelier und heiratete in diesem Jahr Walther von Diest. Ab 1967 hatte sie ein Altelier in Helmstorf/Seevetal. 1974 war sie eine der zehn Gründungsmitglieder der Künstlergruppe Seevetaler Künstler 74. Sie ist Mitglied des Berufsverbands bildender Künstler und der GEDOK. Sie hatte Ausstellungen im norddeutschen Raum und schuf eine Reihe von überwiegend figürlichen Plastiken. Sabine von Diest-Brackenhausen lebt in Seevetal.

Weitere Informationen (extern):Wikipedia

Text: jp

Galerie

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