Stefan Schwerdtfeger und. Diether Heisig:
Fünf Objekte

Stefan Schwerdtfeger und. Diether Heisig: Fünf Objekte (Foto: KUNST@SH/Jan Petersen, 2022)

Daten zum Werk

Stefan Schwerdtfeger und. Diether Heisig: Fünf Objekte (1990, Bronze)
Schmidt-Rottluff-Weg 5–25, 22767 Hamburg (Altona-Altstadt)

Routenplaner: 53.55646, 9.95948


Beschreibung

Entlang des Schmidt-Rottluff-Weges in Altona stehen vor den Wohnhäusern fünf Bronzeobjekte von Stefan Schwerdtfeger und Diether Heisig. Die Objekte ähneln einander und variieren das Grundthema der gebogenen und verdrehten Seile, die an Knoten erinnern. Mal ist die entstehende Form ganz klar, mal verschlungen. Auch die Betonsockel passen sich an die Form des jeweiligen Objektes an. Folgt man dem Weg der fünf Skulpturen, so kann man gedanklich Verbindungen zwischen den Arbeiten schaffen. Es wirkt dann, als seien große Seile über- und unterirdisch miteinander verbunden, wodurch ein Sinnbild für die gute Nachbarschaft entsteht. Kleine Details wie die Kurbel an einer Skulptur oder ein Drehknauf an einer anderen illustrieren die gedachte Bewegung der Objekte.

Person

Diether Heisig
Diether Heisig wurde am 14. Dezember 1938 in Hotzenplotz, Sudetenland geboren. Nach seinem Abitur in Marl studierte er Architektur in Hannover. Dort war er bis 1977 als wissenschaftlicher Assistent am Lehrstuhl für Modellieren tätig. Gemeinsam mit Stefan Schwerdtfeger hatte er ab 1973 eine Arbeitsgemeinschaft für Objekt- und Stadtgestaltung. Ab 1974 stellte er eigene Kunstwerke dauerhaft unter dem Titel „Heisig’s Kunststücke“ in Hannover aus. Für den öffentlichen Raum in verschiedenen norddeutschen Städten erstellte er Objekte in verschiedenen Materialien sowie farbige Flächengestaltungen.

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Stefan Schwerdtfeger
Stefan Schwerdtfeger wurde 1928 in Stettin geboren. Nach dem Zweiten Weltkrieg machte er in Norden, Ostfriesland eine Tischlerlehre und holte 1948 das Abitur nach. Anschließend studierte er Architektur an der Technischen Hochschule Hannover mit Studienschwerpunkt Malerei und Grafik bei Kurt Sohns. Nach einiger Zeit als Assistent am Lehrstuhl für Raumkunst an der TH Hannover wurde er 1958 Entwurfsarchitekt beim Hochbauamt der Stadt Hannover. Ab 1959 hielt er sich regelmäßig in Skagen, Dänemark auf, wo er 1981-2009 auch ein eigenes Atelier hatte. 1963 wechselte er an die Werkkunstschule Hannover als Dozent für Innenarchitektur und gründete gleichzeitig ein eigenes Architekturbüro. Gleichzeitig war er als Bildender Künstler tätig und stellte regelmäßig im In- und Ausland aus. Er hatte diverse Aufträge für Kunst im öffentlichen Raum im norddeutschen Raum. 1971 wurde er zum Professor für Modellieren und Experimentelles Gestalten an der Technischen Universität Hannover im Fachbereich Architektur berufen. Er hatte Arbeitsaufenthalte in Dänemark, Holland, Jugoslawien und Venedig. Nach seiner Emeritierung 1993 war er als Maler und Bildhauer in seinem Atelier in Walshausen bei Hildesheim tätig. Stefan Schwerdtfeger starb am 19. November 2018 in Hannover.

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Galerie

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