Vilma Lehrmann-Amschler:
Blüte

Vilma Lehrmann-Amschler: Blüte (Foto: KUNST@SH/Jan Petersen, 2021)

Daten zum Werk

Vilma Lehrmann-Amschler: Blüte (1966, Bronze, ehemaliger Brunnen)
Seniorentreff, Stapelfelder Straße 108, 22134 Hamburg (Rahlstedt)

Beschreibung

Etwas versteckt in den Grünanlagen am Rande der Stapelfelder Straße, findet sich die Bronzeplastik eines ehemaligen Brunnens, die Vilma Lehrmann-Amschler in Form einer abstrakten Blüte gestaltete. Die sanft geschwungenen Blütenblätter ließen das Wasser über mehrere Stufen nach unten fließen. Ihren Reiz entfaltet die Plastik auch im trockengelegten Zustand, doch hätte sie eine etwas liebevoller gestaltete Umgebung verdient.

Text: jp

Person

Vilma Lehrmann-Amschler
Vilma Lehrmann-Amschler wurde als Wilhelmine Lehrmann am 25. Juli 1910 in Vršac (Werschetz, heute in Serbien) geboren. 1928–30 studierte sie an der Kunstgewerbeschule in Graz und setze dies 1934–40 an der Staatlichen Hochschule für Bildende Künste in Berlin bei Ludwig Gies, Waldemar Raemisch und Prof. Grösser fort. Nach dem Krieg heiratete sie 1946 den Maler und Grafiker Alfred Amschler, lebte in Hamburg-Rissen und später in Wedel. In der Zeit ab 1948 schufen sie dann im Rahmen von „Kunst am Bau“ mehr als 40 figürliche und abstrakte Arbeiten im Entwurf in Holz, Stein, Keramik und Metall für die Stadt Hamburg und viele weitere für die Hansestadt Lübeck. Vilma Lehrmann-Amschler starb am 23. Dezember 1989 in Wedel. Aus ihrem Nachlass wurde 1995 die „Amschlerstiftung“ zur Förderung von Kulturprojekten begründet.

Weitere Informationen (extern):Wikipedia

Text: hws

Galerie

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